Dagoba - Tales Of The Black Dawn

Review

Zwei Jahre sind seit dem letzten Album DAGOBAs ins Land gezogen und trotzdem steht mit „Tales Of The Black Dawn“ schon ein neuer Streich der Franzosen in den Startlöchern. Dies ist nicht nur eine sportliche Leistung, sondern gibt auch Kritikern Futter ob der entsprechenden Qualität.

Und diese Bedenken sind nicht ganz von der Hand zu weisen, denn „Tales Of The Black Dawn“ kann leider zu keiner Zeit seinem Vorgänger „Post Mortem Nihil Est“ das Wasser reichen. Entwicklung findet bestenfalls im Detail statt, und auch der Abwechslungsreichtum bei DAGOBA hält sich sehr in Grenzen. Selbst wenn mit dem bereits vorab veröffentlichten „The Sunset Curse“ noch ein gelungener Einstieg präsentiert wird, so verlieren sich die Franzosen im weiteren Verlauf in reiner Belanglosigkeit. Kein anderes Stück kann hier nochmal wirklich Akzente setzen, wodurch das gesamte Werk an Spannung verliert und vor sich hin plätschert. Beständiges Wiederholen der eigenen Trademarks, vorhersehbare Ideen und einfallslose Songs lassen „Tales Of The Black Dawn“ in eben diesem negativen Licht erscheinen. Vielleicht hätten sich DAGOBA doch mal ein wenig mehr Zeit gönnen sollen, aber „Tales Of The Black Dawn“ fehlt es leider an allem, was diese Band ansonsten ausgezeichnet hat. Gerade in Anbetracht der spielerischen Leistung ist diese Entwicklung mehr als bedauerlich.

Letztendlich muss man sagen, dass „Tales Of The Black Dawn“ nicht der erhoffte Rundumschlag wurde. Dafür krankt das Album einfach an zu vielen Ecken und hinterlässt einen leicht faden Beigeschmack. Schade!

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05.07.2015

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5 Kommentare zu Dagoba - Tales Of The Black Dawn

  1. Ringo sagt:

    Also, der erste Absatz ist absoluter Unsinn. 2 Jahre sind eine kurze Wartezeit für ein neues Album? Für Def Leppard Verhältnisse vielleicht. Und 2 Jahre Wartezeit bringt die Kritiker auf den Plan ob die Qualität gut ist? Es gibt Bands die haben 2 geile Alben in einem jahr veröffentlicht. Was für ein Blödsinn ihr hier manchmal schreibt. Unfassbar.

  2. hypnos sagt:

    2 Jahre sind eigentlich eine sehr kurze Wartezeit für ein neues Album…es sei denn man erwartet Fließbandarbeit von einer Band

  3. Buddy sagt:

    8,5 Punkte gibts von mir, zumindest nach dem ersten Hördurchlauf. Ich weiß nicht vielleicht stehe ich auf „die ewig gleiche Nummer“ und mag es wenn „alle Ideen im Voraus durchschaubar“ erscheinen, aber von Dagoba erwarte ich auch nichts anderes, als voll auf die 12. Ich glaube die Jungs ziehen einfach ihr Ding durch und das mag ich, ganz gleich was Kritiker dazu zu sagen haben.

  4. Doktor von Pain sagt:

    Ich kenne das ALbum nicht und habe mich nie groß mit der Band beschäftigt. Ich möchte aber dennoch anmerken: Zwei Jahre sind ein ganz normaler Intervall zwischen zwei Alben. Jedenfalls bei Bands, die noch nicht so lange im Geschäft sind wie z.B. AC/DC. Obwohl sogar Motörhead es nach gefühlten 90 Jahren Bangeschichte noch schaffen, alle zwei Jahre ein neues Album aufzunehmen. Von daher ist der erste Absatz der Rezension wirklich Quatsch.
    P.S.: Metal.de, euer Capcha-System ist immer noch ganz großer Mist.

  5. Sylverblack sagt:

    Kommentar zur Scheibe erfolgt vllt. später, aber ich muss den anderen hier beipflichten, weil es nicht oft genug gesagt werden kann: 2 Jahre zwsichen 2 Alben sind ABSOLUTER STANDARD! Ich kann gerne 1.000 bis 10.000 Diskografien hochqualitativer Bands via Metal-Archives-Links nachreichen, falls Beweise gewünscht.