Damnation Defaced - Slaughter Race

Review

Das Cover der neuen EP der Celler Todesmetaller DAMNATION DEFACED finde ich wirklich gelungen. Passend zum Titel „Slaughter Race“ wird hier in der Arena beim Wagenrennen ordentlich zugelangt, und manchem Beteiligten kommt im Nahkampf schlagartig sein Kopf abhanden. Zack! Ab! Da spritzt das Blut. Gelungene Bildkomposition, wenige Farben, einfache, aber effektvolle Pinselstriche, ein dynamischer Gesamteindruck.

Letztlich muss „Slaughter Race“ aber natürlich durch die Musik überzeugen, und das ist nicht immer so einfach. Die vier im Melo-Death-Bereich angesiedelten Songs zumindest gehen in Ordnung, wenngleich sie nicht atemberaubend sind. Die Band hat mit „Warlord“ den besten Song direkt an den Anfang gestellt, und der bietet den größten Wiedererkennungswert: Fettes Riffing, nette Gitarrenharmonien, coole Basslinien, schwere Rhythmen, abwechslungsreicher Gesang. Die anderen drei Stücke sind grundsolide, bei ihnen vermisst man aber einfach zu häufig den entscheidenen Schub nach vorne – irgendwie agiert die Band zu sehr mit angezogener Handbremse und nicht gerade spritzig. Einzig Sänger Philipp Bischoff vermittelt mit seinem wechselnden Grunz- und Schreigesang so etwas wie Vehemenz. Wie gesagt, die Songs an sich gehen schon in Ordnung, sind aber nicht annähernd so dynamisch wie das Coverartwork in Szene gesetzt.

„Slaughter Race“ findet Ihr als kostenlosen Download auf der Homepage der Band. Alternativ könnt Ihr via mail@damnationdefaced.com die EP auch als Amaray-Box-CD ordern.

 

08.02.2013

- Dreaming in Red -

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