David Readman - David Readman

Review

Heilige Scheiße! David Readman, seineszeichens PINK CREAM 69-Sänger, hat sich mit Weichspülern aus dem Bereich EDEN’S CURSE, SINNER, ELEGY u.a. umgeben, um ein weiteres vollkommen überflüssiges Projekt allerübelsten Schlagerkitsches auf die hiermit vorgewarnte Hörergemeinde loszulassen. Unter dem einfallsreichen Banner DAVID READMAN präsentiert uns diese Studioband nun konsequenten AOR vom Reißbrett mit allen dazu notwendigen Stilelementen, um eindringlich die Atmosphäre modisch geöffneter Hemden, goldener Kettchen und gefönter, professionell ondulierter Haargebirge vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen.

Permanent auf einer Höhe trötender Gesang („Without You“), Balladenkitsch allerunterster Schublade ab Song Nummer zwei („Take These Tears“) und jede Mange Halbballaden (u.a. die besonders mies geratenen „Over The Ocean“ und „Love In Vain“), quäkig eingesungen und eingespielt, nicht mal mehr für irgendwelche TV-Strandserien als Hintergrund geeignet, bestimmen das entsetzliche Hörerlebnis.

Mit „No Peace Of The Wicked“ versucht sich der bemitleidenswerte David am Heavy-Blues, Leute, hört JOURNEY, EUROPE, noch besser GARY MOORE oder Y&T und Konsorten, soll heißen Könner in ihrem Metier, denn solche Schmachtfetzen sind einfach nur beschissen, ehrlich jetzt mal, auch die Umsetzung, denn diese Soli spiele ich mit Augenklappe und Armprothese, so sattsam bekannt bis zum Erbrechen sind sie, diese AOR-Standards.

„Long Way To Heaven“ schmachtet David, wenn er nur schon oben wäre, samt aller ihn begleitenden Kollegen. Auf jeden Fall warten auf ihn keine 72 Jungfrauen, soviel ist klar. Gut, es ist reiner Geschäftssinn, time is money und somit Erfolg; zu Tränen gerührte Hausmuttchen und saturierte Marcel Reif-Typen sind hier das avisierte Publikum, dennoch: das reicht selbst in diesem naiven, auf Einfachheit und Inhaltsleere schielenden Segment nicht, denn selbst an diesem sich stets enge Grenzen auferlegenden Orte muss ein gewisser Gegenwert vorhanden sein. Allmählich frage ich mich, ob nicht sogar STRIBORG stärker sind, ehrlich…

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07.09.2007

Der metal.de Serviervorschlag

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8 Kommentare zu David Readman - David Readman

  1. lulatsch666 sagt:

    Alter Stendahl…Striborg..ich lach mich kaputt

    1/10
  2. Anonymous sagt:

    Also so berauschend find ich das Album ja selbst nicht – purer Durchschnitt halt, doch wenn ich SOLCHE Reviews lese, frage ich mich echt, was das soll. "Nicht mein Stil, zack, schlechte Note!" oder wie? Ich hau ja selbst gern auf die Kacke, aber solchen Mumpitz bekäme ich nicht mal nach 17 Bier hin…

    6/10
  3. dt_flo sagt:

    Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen – wer von Hard/Melodic Rock nichts versteht und hält, sollte keine derartigen Reviews schreiben.
    Das es hier um keinen Meilenstein geht ist klar, aber das Album hat am Ende alles was ich von der Ansammlung von Profis in dem Bereich erwarte – und was ich als hirnlose Hard Rock Mucke fürs Auto haben will. mfg dt_flo

    7/10
  4. Anonymous sagt:

    13 Jahre schon als Lead-Sänger tätig, dabei sieben Studioalben, ein Livealbum und eine EP mit rarem Material veröffentlicht. Im gleichen Zeitraum wurde die Welt bereist wie nie zuvor und eine der großartigsten deutschen Melodic Rock/Metal-Bands zu neuem Leben erweckt. Die Rede ist von David Readman, Sänger der deutschen Multikultigruppe Pink Cream 69. Knappe fünf Monate nach deren bärenstarken Album In10Sity will der Engländer es nun nach anscheinend knapp zweijähriger Vorbereitungsphase auf Solopfaden probieren.

    Auf seinem nun ersten vorliegenden Album scharte David Readman (der bei einigen Stücken auch die Gitarre bzw. Keyboards in die Hand nahm) neben seinem Bandkollegen Uwe Reitenauer (Gitarre) einige bekannte Gesichter zusammen, die mit ihm das Album einspielten. Allen voran die Gitarristen Alex Beyrodt (Silent Force) und Tommy Denander (irgendwie überall präsent) sowie der Vanden Plas-Keyboarder Günther Werno. Den Bass übernahm Paul Logue von Eden’s Curse wohingegen sich u.a. Dirk Bruinenberg (Elegy) die Drums vornahm. Dass große Namen noch lange nicht gute Musik versprechen ist durchaus schon mal vorgekommen, doch in diesem Fall läuft die Sache Gott sei Dank etwas anders. Ganz verleugnen kann Mr. Readman seine Parallelen zu den Pinkies zwar nicht, doch es finden sich genügend andere Ansätze, die von seiner Stammcombo abdriften. Allen voran die Whitesnake-Reminiszenzen "Take These Tears" (ich sag nur "Is This Love?") und "Gentle Touch", die im balladesken Bereich angesiedelt sind und eigentlich Radioeinsatz garantieren sollten. Beide sind sehr gefühlvoll arrangiert und auch gesungen. Natürlich geht es auch anders, wie im starken Opener "Without You", der sich locker und beschwingt mit einer klasse Hookline nach vorne ins Ohr und Kleinhirn rockt. Auch der geile Groover "Evil Combination" und der megaeingängige Gute-Laune-Song "Don’t Let It Slip Away" (zu dem es auch einen Videoclip auf der CD gibt) können voll und ganz überzeugen. "No Peace For The Wicked" hingegen kommt etwas schwerer aus dem Quark, recht schleppend und fast schon stoisch versucht sich dieser seinen Weg zu bahnen. Ist nicht wirklich schlecht, aber das dürfte der wohl am schwersten zugängliche Song sein. Doch die Halbballade "Long Way To Heaven" und vor allen Dingen das in den 80ern angesiedelte "Wild In The City" haben es da schon leichter. Irgendwie schielt da auch etwas Bon Jovis "Wild In The Streets" etwas um die Ecke aber sei’s drum. Richtig cool sind auch noch die relaxten "New Messiah" und "Over The Ocean". Beide werden von der Akustik-Gitarre dominiert und haben einen leichten bluesigen Anstrich. Könnten genauso gut von Tesla stammen. Der Vollständigkeit halber befinden sich mit "Prisoner Of Shame" noch ein klassischer Melodic-Rocker, sowie mit "Love In Vain" eine reinrassige (und schön-melancholische) Ballade auf dem Album.

    Es ist eigentlich wirklich Wahnsinn auf welchem Niveau David Readman agiert. Egal ob bei Pink Cream 69 im härteren Bereich oder solo im AOR. Und damit meine ich jetzt nicht nur seine phantastische Stimme über die man definitiv kein schlechtes Wort kommen lassen kann, sondern auch sein sensationelles Gespür für Melodien, Hooklines und Arrangements. Eingängigkeit und Radiotauglichkeit stehen hier ganz groß geschrieben. Bei so einer Qualität kann es eigentlich auch nur einen geben, der das adäquat umsetzen kann: Dennis Ward. Seines Zeichen Bassist bei Pink Cream 69 und momentan einer der besten Produzent im Melodic Rock-Bereich. Das sollten allein schon Gründe genug sein dieses Album sein Eigen zu nennen. Kaufen!

    10/10
  5. Anonymous sagt:

    Ei, ist das fein – im März d. J. das geniale PC69 – Album "In10sity", im Herbst die dazu anstehende Tour … und als "Überbrückung" der Wartezeit gibt’s nun Leadsänger David Readman solo …

    Warten musste auch das eigene Album … denn die ersten Songs für "David Readman" entstanden zwar bereits nach seinem Ausstieg bei Adagio (2005), im Jahr 2006 begann er mit den Aufnahmen zu seinem Soloalbum, die er jedoch für die Fertigstellung des aktuellen Outputs seiner Hauptband unterbrach. Ein Freund von halben Sachen scheint er nicht zu sein …

    Für sein Solo-Debüt holte er sich alte Bekannte ins Boot:
    Bass: Paul Logue
    Guitars: Alex Beyrodt, Gerald Sänger, Tommy Denander, Bandkollege Uwe Reitenauer
    Keyboards: Eric Ragno, Günter Verno
    Drums: Dirk Bruinenberg, Chris Schmidt
    und legte bei den Gitarren und den Keys selbst Hand an.

    Produziert wurde die Scheibe von PC69-Kollege Dennis Ward (Wo hat der Gute eigentlich momentan seine Finger nicht im Spiel?!)

    Soviel zu den "technischen Daten" … aber was ist mit der Musik?

    Klasse, einfach klasse! Schon der Opener "Without You" ist ein absoluter Ohrwurm und macht neugierig auf das, was noch kommt … etwa eine "böse Verbindung"? "Evil Combination" ist geprägt von stampfenden Rhythmen, wogegen "Take These Tears" wieder ganz in die ruhige Ecke geht. Im Midtempo Bereich angesiedelt ist "Don’t Let It Slip Away" (hierzu gibt es übrigens auch ein Bonus Video!), gefolgt vom Bluesrocker "No Peace For The Wicked" und der Halbballade "Long Way To Heaven". Mit dem rockenden "Wild In The City" rüttelt Mr. Readman alle träumenden Zuhörer wach (auch vom Inhalt des Textes her), um sie anschließend zart zu berühren … "Gentle Touch" ist eine wunderschöne Ballade. "Prisoner Of Shame" – eine stampfende Nummer mit einem schlimmen Thema: Alkohol- und Drogenabhängigkeit bzw. der sich daraus ergebende Teufelskreis. Irgendwie passend … der nachfolgende Titel "New Messia" ist ein Tribut an den viel zu früh verstorbenen "Gitarrengott" Jimi Hendrix. "Over The Ocean" ist eine geniale Akustiknummer, die sich ruckzuck in die Gehörgänge bohrt, bevor das Album nach gut 56 Minuten mit einer Hammerballade ("Love In Vain") endet … da kommt nochmal der musculus arector pili ins Spiel … das ist dieser kleine Muskel, der für das Aufstellen der Härchen verantwortlich ist … und es gibt eine fette GÄNSEHAUT!

    Fazit:
    Die Scheibe ist sehr abwechslungsreich. Ein wenig ruhiger als das, was man im Allgemeinen von PC69 gewohnt ist, aber auch nicht komplett anders (was ja auch gut ist!!!) Wer auf melodiösen Hardrock steht, ist mit David Readmans Debütalbum bestens beraten …

    10/10
  6. Anonymous sagt:

    Wenn ich die wahl hätte zwischen Davids Platte und folgendem Zitat:
    "I am an outcast
    On the path of no return
    Punisher and swordsman
    I was born to burn!
    *hust hust*

    …würde ich mit Sicherheit Davids Platte nehmen! Trotzdem danke dafür, dass für dieses Review kein Papier bedruckt wurde!

    8/10
  7. Anonymous sagt:

    Ich bin schockiert! Schon mal was von Respekt gegenüber anderen Menschen und Geschmäckern gehört! Ich glaube nicht!!!
    Schwache CD Kritik, ich hab auch schon gut geschriebene "Schlechte CD-Bewertungen" gelesen – das hier ist wirklich unterstes Niveau!

    9/10
  8. di sagt:

    Hallo Zusammen!

    Wer immer hier solche bad feedbacks über Künstler …unprof. Kommentare …Ausdrucksweise…und Fehler hinterläßt , ….Wie traurig für diese Webside …das Möchte – Gern – Musik / – Business Kenner sich so outen …und solche Mitarbeiter beschäftigen …ehemalige Mitarbeiter ((Stendal))….
    …wie war das mit übler Nachrede….etc.

    1/10