Down Among The Dead Men - Down Among The Dead Men

Review

Herr Moosbach ist tot!
Von Herrn Striebel und Herrn Vogel mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen.

Gut – Gewalt ist keine Lösung, aber wenn die Herren Striebel und Vogel einen dritten Mann brauchen, um sich das Debüt von DOWN AMONG THE DEAD MEN reinzupfeifen und eben der mal so gar keine Ahnung von der Chose hat…

“Und was ist stumpf?“ – “DATDM!“
“Was ist stumpf?“ – “DADTM!“
“D-A-D-T-M!?“ – “JA!“
“Also was ist stumpf?“ – “DADTM!!!“
“Richtig!“

Ja – klonk! Mit’m Bierglas. Nach dem Totschlag sind sich Striebel und Vogel einig, dass DOWN AMONG THE DEAD MEN ganz mächtig stumpf agieren und ein durchaus bemerkenswertes musikalisches Lebenszeichen von Dave Ingram sind.

Dabei hat sich der alte Death Metal-Haudegen, der nicht nur die besten Scheiben von BENEDICTION wie etwa “Transcend The Rubicon“ eingebrüllt hat, sondern auch bei BOLT THROWER als würdiger Ersatz für Karl Willetts fungierte, mit Todesblei-Workaholic Rogga Johansson zusammengetan, um eine kompromisslose Ladung Krach einzuholzen.

Dabei ist zu konstatieren, dass die dreizehn Songs, welche selten die zweieinhalb Minuten knacken, eher im Crust zu verorten sind, als im traditionellen Death Metal. Bei allen Prügeleien auf der Scheibe klingen sicher die vorgenannten Bands von Ingram an; so hat das Ganze auch immer den Charme der ganz frühen Bolzenwerfer-Platten und dass BENEDICTION eine Verbindung zu NAPALM DEATH haben, liegt auch nicht nur in Personalien begründet (nein – Herr Striebel hat nichts damit zu schaffen). Achja – DISCHARGE kann man auch nicht nur als Einfluss für BOLT THROWER nennen.
DADTM spielen also Crust/Punk mit Death-Einschlag.

Sie tun das mit unverkennbarer Spielfreude, einem mächtigen Drive und schroten sich souverän durch die halbe Stunde Geballer, wobei solche Stücke wie der Titeltrack, das nicht nur interessant betitelte “Venus Mantrap“ und das Groove-Monster “The Stones Lament“ sogar ganz gut hängen bleiben.

Großer Pluspunkt des geradlinigen Materials ist sicher Dave Ingrams markante Stimme, die ins Soundgewand überdies perfekt eingebettet wurde und vom Start weg überzeugt.

In der Form hat nicht nur Herr Moosbach seine Freude an DOWN AMONG THE DEAD MEN.

24.11.2013

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