Dream Child - Until Death Do We Meet Again

Review

Unter dem Banner DREAM CHILD fanden sich ehemalige Musiker der Band DIO zusammen, um nach dem tragischen Tod des unvergessenen Frontmanns Ronnie James Dio die geliebte Musik wieder auferstehen zu lassen. Ein wahrhaft ehrgeiziger Plan, den diese Männer verfolgten. Mit „Until Death Do We Meet Again“ liegt nun das Ergebnis vor und es ist eine Reise zu den Wurzeln geworden. Man hört Einflüsse von DEEP PURPLE oder auch RAINBOW deutlich heraus. Schnee von gestern oder eine gelungene Symbiose?

Mit DIO im Bunde – DREAM CHILD

Selbstverständlich setzt man sich als Band direkt der Kritik aus, wenn man ein solches Ziel verfolgt. Allerdings erweisen sich die Zweifel nach den ersten Klängen von „Under The Wire“ als völlig unbegründet. Hier sind wahre Musikliebhaber am Werk, die es schaffen, dass der erste Track den Zuhörer direkt in die glorreichen 80er Jahre zurückkatapultiert. Bester Classic-Metal in DIO-Manier. Besser kann man es kaum machen. „You Can’t Take Me Down“ schlägt zwar in die gleiche Kerbe und kann mit seinen Breaks überzeugen, dennoch zieht sich dieser Song zu sehr in die Länge. Unangepasstheit und der immer brennende Funke der Veränderung wird in Form von „Game Of Shadows“ vertont. Ein großartiger Track, der durch seine Dramatik und seinen plötzlichen Stimmungswechseln profitieren kann. Hier hat die Band ihre eigene Hymne geschrieben. Die Bridge erinnert an LED ZEPPELIN, während der Rest dieses Beitrags eher aus der Feder von Rob Halford stammen könnte. „It Is What It Is” ist bereits jetzt ein Klassiker.

Eine zeitlose Melodie, die durch die Vocals nochmal an Ausdruckskraft gewinnt, ohne dabei altbacken oder Klischee-behaftet zu wirken. Sehr gutes Songwriting trifft auf eine unglaubliche Klangvielfalt, die insbesondere durch die Gitarren hervorgehoben wird. Mit „Playin‘ With Fire” wird euer Partygefühl angeheizt. Die coole Mid-Tempo Nummer punktet mit einem mitsingbaren Refrain, der in bester Stadion Rock Manier euch nähergebracht wird. Direkt im Anschluss übernimmt die Powerballade „Light Of The Dark“ die Regie. Etwas unbequem und aus diesem Grund ein echtes Highlight. Mit diesem Song fordern die Musiker ihre Fans und belohnen sie mit einer genialen Mischung aus Classic-Metal und psychedelischen Klängen. Eine Spieluhr als Intro eines Songs hat immer etwas Schauerliches. Das ist nicht der Fall beim Titeltrack. Mit Synthie-Klängen und einer gehörigen Portion Heavyness landet „Until Death Do We Meet Again“ unbestritten im Feld der Highlights dieses Albums. Die zeitlose Nummer „One Step Beyond The Grave“ beendet schließlich dieses Werk und katapultiert den CD-Käufer wieder in die Jetzt-Zeit.

Die Auferstehung einer Legende – Until Death Do We Meet Again

Fazit: Das Ziel schien unmöglich zu erreichen und dennoch haben es DREAM CHILD geschafft. „Until Death Do We Meet Again“ ist kein billiger Versuch mit dem Namen DIO Geld zu machen, sondern tatsächlich ein grandioses Werk, das Classic-Metal-Fans die Freudentränen in die Augen treiben wird. Auch Fans von JUDAS PRIEST oder LED ZEPPELIN kommen auf ihre Kosten. Der Spaß ist mit dieser CD garantiert, die Generationen verbindet.

 

 

 

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31.10.2018

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