Exhumed - Red Asphalt

Review

Kaum eine Band hat sich über die Jahre einen derartigen Kultstatus erarbeitet wie EXHUMED: Fast zehn Jahre lang gab es nur Splits und EPs, ehe es mit dem Debüt „Gore Metal” und dem Label Relapse im Rücken wohl zu einer der krassesten Major-Veröffentlichungen aller Zeiten kam. Zugegeben, das Auge ist mit, und das, was die Band inklusive Sodom-Cover auf dem Album ablieferte, hat den Weg für ein neues Genre geebnet, das bis heute gefeiert und angebetet wird.

Präzision, Tod und Verwesung.

Auch wenn sich die Band im Laufe der Zeit optisch ein wenig mäßigt, gibt es musikalisch weiterhin das volle Programm. Nach dem Ausstieg von Col Jones und einer fünfjährigen Pause zeigen sich Exhumed neu aufgestellt, musikalisch exzellent und weiterhin unerbittlich. Mit ihren letzten fünf Alben hat die Truppe um Matt Harvey klar gemacht, dass es keine musikalische Kehrtwende geben wird und dass EXHUMED eine Konstante der Szene sind und es wohl immer sein werden.

Auch wenn man der Band nach mehr als 35 Jahren eine gewisse Vorhersehbarkeit attestieren kann, ist jedes Album musikalisch messerscharf. Mit ihrem messerscharfen Riffing öffnen sie eine Wunde und lassen keinen Zweifel über den Sinn ihrer Existenz aufkommen. „Red Asphalt” bildet da keine Ausnahme und reiht sich nahtlos an die letzten Veröffentlichungen.

Das Album ist eine unbändige, direkte Death-Metal-Scheibe, die EXHUMED einmal mehr genau für das auszeichnet, was jeder von ihnen erwartet. Death Metal par excellence – Songs wie „Shock Trauma”, der gnadenlose Opener „Unsafe At Any Speed”, das Midtempo-getränkte „Shovelhead”, das nach CARCASS-Fäule riecht, oder auch das unerbittliche „Iron Graveyard”, das mit einem herrlichen Solo glänzt, zeigen, auf welchem Level die Band heutzutage agiert, und dass jedes weitere Album ein weiterer fester Schlag ins Antlitz des Mainstreams ist.

Die Urväter des ‚Gore Metal‘ servieren mit „Red Asphalt” die nächste Runde: geschmacklos und musikalisch auf höchstem Niveau.

Auf „Red Asphalt” präsentieren sich Exhumed ganz klar in ihrem natürlichen Habitat: So klingt Gore Metal nach all der Zeit weiterhin unverkennbar und kompromisslos mit bombastischer Produktion. Coverartwork, Texte und natürlich das Wichtigste, die Musik, sind EXHUMED in absoluter Reinform mit enormem Wiedererkennungswert. Wer sich bisher mit dem Schaffen der Band identifizieren konnte, wird auch an „Red Asphalt” nicht vorbeikommen.

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22.02.2026

- perfection is the end of everything -

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