Exodus - Tempo Of The Damned

Review

Galerie mit 18 Bildern: Exodus - Ruhrpott Metal Meeting 2018

Nach der zwischenzeitlichen Reunion mit Paul Baloff mitte der 90er, nimmt die Thrash-Legende nun mit Steve Souza einen weiteren Anlauf allen eine „Lesson in Violence“ zu erteilen. Dieses Vorhaben sollte wohl auch gelingen, denn „Tempo of the Damned“ setzt genau dort an, wo man nach seligen „Pleasures of the Flesh“-Tagen nie hätte aufhören dürfen; und lässt soeben fast die gesamte Konkurrenz im Thrash Metal Bereich links liegen. Vom Vollgastrack „War is my Sheppard“ bis zum groovigen „Blacklist“ stimmt einfach alles. Eine fette Produktion und die Kunst, trotz klarer Verwurzelung in den 80ern, nie altbacken zu klingen, machen dieses Album zum Genuss. Im Gegensatz zur – für meine Begriffe – recht schwachen, letzten Destruction Scheibe, gibts hier jedenfalls ordentlich eins auf den Helm. Daumen nach oben für die „Alten Säcke“. Thrash-Metal-Fans können hier nichts falsch machen und auch alle anderen sollten mal ein Ohr riskieren.

Shopping

Exodus - Tempo of the Damnedbei amazon10,63 €
09.02.2004

Shopping

Exodus - Tempo of the Damnedbei amazon10,63 €

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 31552 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Exodus auf Tour

9 Kommentare zu Exodus - Tempo Of The Damned

  1. David sagt:

    Yeppa, astreines Teil, das Exodus hier abgeliefert haben! Old school as fuck, trotzdem keinen Meter ausgelutscht, auf jeden Fall stärker als die letzte Destruction und mit "Scar Spangled Banner" ist noch eines der coolsten Wortspiele an Bord, die mir in letzter Zeit unter gekommen sind. Pflichtkauf für jeden Fan gepflegten Thrash Metals!

    9/10
  2. Anonymous sagt:

    EXODUS sind wieder da, jedoch noch nicht in Höchstform. "Tempo of the Damned" ist KEIN zweites "Bonded by Blood" oder "Fabulous Disaster", allerdings auch kein lauer Aufguss à la "Force of Habit". Neben einigen starken Thrash-Songs alter Schule ("Scar Spangled Banner", "War is my Shepherd", "Tempo of the Damned") mit Zetro in Top-Form sind für meinen Geschmack jedoch zu viele durchschnittliche Songs enthalten. Der Versuch, an glorreiche Zeiten anzuknüpfen, impliziert freilich auch das eine oder andere Déjà-Ecoute ("Blacklist" scheint von "Toxic Waltz" inspiriert zu sein, während "Tempo of the Damned" an "The Last Act of Defiance" erinnert), aber zwölf Jahre nach dem letzten Studioalbum sei es der Band verziehen.

    7/10
  3. embit sagt:

    Langweiliger, eintöniger Proll-Metal, auf elf teilweise zu lange Songs verteilt, die es nicht vermögen, die geringste Atmosphäre aufzubauen. Den gesamten musikalischen Inhalt dieser Veröffentlichung hätte man in einen, vielleicht zwei Songs stecken können. Stattdessen wird eine langweilige Nummer nach der anderen nachgeschoben. Ein überflüssiges Album, das andere schon 10 Mal besser gemacht haben. Wer Wrestling guckt und Harley-Davidson-Bettwäsche sein Eigen nennt, wird sich wohl damit identifizieren können, ansonsten bitte weghören. 1 Punkt für den Gitarristen.

    1/10
  4. Anonymous sagt:

    Also so überragend wie überall beschrieben finde ich die CD auch nicht. Es sind in der Tat ein paar Kracher drauf, wie z.B. "War is my Shepard". Aber auf Dauer fehlt es einfach an Abwechslung. Und wenn es dann trotzdem heißt, das neue Exodus Album wär das beste Thrash Metal seit Jahren, dann kann ich da nicht zustimmen. Wenn ich mir die letzten Alben von Testament oder Kreator anhöre… das ist für mich geiler Thrash. Schneller, melodischer, bessere Gitarren und abwechslungsreicherer Gesang als bei Exodus… vielleicht liegt’s auch gerade an diesem, dass ich nicht so viel mit dem Album anfangen kann. Was überzeugen kann, ist die wirklich fette Produktion… dank Andy Sneap mal wieder.

    6/10
  5. devastator sagt:

    Endlich mal ein Review dem ich voll und ganz zustimmen kann (im gegensatz zu einigen Leserkommentaren…), hoffentlich schiebt NB bald eine Live-DVD o.ä. nach

    9/10
  6. Anonymous sagt:

    Schlecht isses nicht, aber die hochgepriesene Scheibe auch nicht. Die Songs sin einfach zu lang geraten und hätten nach der Hälfte der Zeit gut abschließen können. Nichtsdestotrotz ein Thrash Album, dass der "Nu"-Fraktion zeigt, wie Metal zu klingen hat!

    7/10
  7. filosofem sagt:

    nen schönes album zum nebenbei laufen lassen,im auto vielleicht, mal ne zeile mitsingen und so. die qualität der lieder unterscheidet sich in der tat stark, manches bleibt einfach hängen, anderes nicht. old- school stimmung jedoch kommt nicht auf, dafür ist die produktion zu klar und steril.

    7/10
  8. Anonymous sagt:

    In der Tat ein wunder, dass sich noch im 21. Jahrhundert sehr gute Thrash-Veteranen CDs finden lassen! Und das jetzt noch solche CDs wie Tempo Of The Damned erscheinen, ist sehr selten. Und das macht die CD zusammen mit der neuen Kreator und der 2001 erschienenen "First Strike Still Deadly" von Testament zu Meisterwerken! Ich hoffe nur das jetzt nicht auch noch diese Bands sich zu Nu Metal-artigen Klängen bringen lassen (Metallica St. Anger als Beispiel, Metallica waren bis 1991 genial, dann wurds immer schlechter…).
    Alle Thrash Metal Fans oder die, die es werden wollen, diese CD kaufen!

    10/10
  9. Anonymous sagt:

    Bow to the tempo of the damned! Meine liebste Thrash Band ist zurück und sie haben ein paar tolle Grooves mitgebracht. Leider nicht so toll, wie das, was man von legendären Alben wie "Bonded by Blood" oder "Fabulous Disaster" gewohnt ist. Das Zetro wahrlich kein Ersatz für den Poser-Killer Paul Baloff ist, weiß man mittlerweile, dennoch muss ich sagen, dass er auf diesen Album sehr gut klingt. Leider beschert uns diese Scheibe, neben tollen Riffs und guten Grooves, auch einen schlechten Song (Throwing Down), ein paar seltsame, rapartige Passagen und ein Impaler, dass im Gegensatz zur Lifeperformance von Paul Baloff auf "Another Lesson in Violence" einfach nur verblasst. Ein anderes Malus ist, dass auf diesem Album etwas zu sehr auf Grooves gesetzt wurde. Wie man sieht, geht die Meinungsbreite bei diesem Album sehr stark auseinander. Da guter Thrash heutzutage aber rar ist, paart es sich mit Torture Squads Pandemonium im Pool der besten Thrash Metal Alben seit dem Kollaps in den Neunzigern…

    8/10