Exodus - The Atrocity Exhibition (Exhibit A)

Review

Galerie mit 18 Bildern: Exodus - Ruhrpott Metal Meeting 2018

Muss ich eigentlich über diese Band noch irgendwelche Worte verlieren? Okay, setzen wir bei der lustigsten Geschichte an: EXODUS wollten den Heulsusen von METALLICA immer mal eins auf die Nase geben… So, das sollte wohl reichen, lest euch die Historie mal lieber durch.

Mit ihrem großen „Comeback“ aus dem Jahr 2004 namens „Tempo Of The Damned“ haben die Jungs ihrem Zorn und der Trauer um den Tod von Paul Baloff Luft gemacht, nicht minder brutal kam dann 2005 „Shovel Headed Kill Machine“ daher und mit „The Atrocity Exhibition (Exhibit A)“ setzen die Amis noch einen drauf. Denn die neue Kante thrasht wie der Teufel auf der Pirsch in der Hölle. Sänger Rob Duke setzt seine Stimme/sein Brüllorgan noch ein wenig flexibler ein als noch auf „Shovel Headed Kill Machine“, was den Tracks besonders gut zu Gesicht steht.

EXODUS galten ja schon immer als Garanten für lupenreinen, unverdorbenen U.S. Thrash Metal. Und so führen die Jungs ihre Tradition fort. Tracks wie „Riot Act“, “Funeral Hymn”, “As It Was, As It Soon Shall Be” (Groovemonster!), der Titeltrack “The Atrocity Exhibition” (wirkt jedoch nach und nach etwas eintönig) oder „Iconoclasm“ machen den Standpunkt der Band deutlich: Vom Kurs wird niemals abgewichen, welcher Trend auch immer kommen mag. Die Hooklines, die Riffs, das Drumming…es passt wieder einmal alles zusammen und es scheint, als ob die Band mit Rob Duke endlich einen Sänger gefunden hat, der mal länger als zwei oder drei Platten am Start sein wird. Alles andere wäre nämlich mehr als schade, da seine Stimme zu der Gitarrenarbeit von Gary Holt passt, wie der sprichwörtliche Arsch auf den Eimer.

Der Sound auf „The Atrocity Exhibition (Exhibit A)” ist mit seinem Vorgänger “Shovel Headed Kill Machine” durchaus vergleichbar. Verantwortlich war hier mal wieder Andy Sneap, der schon Größen wie MEGADETH, NEVERMORE oder STUCK MOJO zu einem unverwechselbaren Sound verholfen hat.

Tja, Fans werden natürlich mal wieder zuschlagen, und das ist auch richtig so. Doch auch die Leute, die EXODUS nur von METALLICA-Dokumentationen kennen, machen mit einer Investition in „The Atrocity Exhibition (Exhibit A)“ ganz sicher nichts falsch. Doch Achtung, das Teil kann süchtig machen.

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24.10.2007

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Exodus auf Tour

3 Kommentare zu Exodus - The Atrocity Exhibition (Exhibit A)

  1. jadevin sagt:

    Dazu fällt mir nur ein passendes Wort ein: Riffmassaker! Meine Fresse knallt das Album …

    10/10
  2. met-bob sagt:

    RIFFMASSAKER!!!!! Da kann ich nur zustimmen. Bei dem Album geht´s um Riffs, Riffs ein paar Gitarrensolos, aber vor allen um Riffs. Jeder Song knallt ein auf seine eigene Weise das Gehör durch. Einfach geil, Bay-Area Thrash vom feinsten!!!

    9/10
  3. Matthias sagt:

    Joa ganz nett, aber ein Überflieger ist der Stoff nicht, ebenso wie der zweite Teil. Zudem finde ich, die sterile Produktion nimmt der Musik viel Raum und Dynamik. Die Scheibe ist gut, aber kein Muss.

    7/10