Frost - Raise Your Fist To Metal

Review

Jack Frost dürfte wohl schon so manchen Metal-Fan seine Riffs durch die Ohren gedonnert haben, wenn man bedenkt, dass der gute Mann teilweise in mehr Bands spielt als seine Fans frische Unterhosen im Schrank haben. Scherz beiseite. Durch seine Hauptkapelle Seven Witches sowie Metallium, Speeed, The Bronx Casket Co. und seinem kurzen Gastspiel bei Savatage dürfte der Name Frost doch bei einigen klingeln. Für sein Soloalbum „Raise Your Fist To Metal“ (heyho!) hat er dazu einige seiner Spielgefährten mit ins Boot geholt. Und die Namensliste kann sich sehen lassen. So teilen sich Harry Hess (Harem Scarem), Joe Comeau (ex-Annihilator), Rob Rock (ex-Axel Rudi Pell), Bobby Lucas (ex-Seven Witches) und Steve Braun (Azlan) den Gesang. Des weiteren mit dabei sind unter anderem Gonzo Sandoval und Joey Vera (Armored Saint), Mike LePond (Symphony X) und Mike Duda (W.A.S.P). Bei der breiten Besetzungsliste verwundert es wenig, dass die Songs sehr abwechslungsreich ausgefallen sind von rifflastigen Power Metal Hymnen (z.B „Stay“)bis hinzu 80er Softrock in Form der Halbakustik-Ballade „The Man I Am“, die leicht an Bruce Dickinsons „Balls To Picasso“ Phase erinnert. Geben die ersten drei Songs noch ordentlich Gas mit dem schon genannten „Stay“, den treibenden „The Chase“ mit Joe Cameau an den Vocals und dem Priest angehauchten „Brotherhood of Lies“ werden im weiteren Verlauf die 80er Jahre Rock-Einflüsse immer deutlicher und man bewegt sich hauptsächlich im gemütlichen Midtempo. Lediglich das vorpreschende, schreiende „What I Say“ bringt noch mal merklich Schwung. Neben dem kurzen Gitarrensolo „Nippin At Your Ear“ stehen mit Kansas „Fight Fire With Fire“ eine weniger und Ratts „Lack Of Communication“ eine gelungenere Coverversion zu Buche. „Slow Burn“, in dem Frost das selbe Riff wie in „Brotherhood Of Lies“ verbrät, und „What’s Left“ schwächeln dagegen sehr, was bei der knappen Spielzeit von 36 Minuten schon etwas negativ aufstößt. Frost punkten zwar mit einwandfreiem Spiel, druckvoller Produktion und vielen bekannten Namen, die Songs können aber nicht durch die Bank weg überzeugen, weshalb der Reiz der CD sich doch in engen Grenzen hält.

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19.04.2004

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