Gary Hughes - Decades

Review

GARY HUGHES ist nicht zu verwechseln mit seinem Namensvetter, welcher primär im Synth Pop unterwegs ist. HUGHES ist ein sehr aktiver Rocksänger, der mit seiner Hard-Rock-Band TEN einen größeren Bekanntheitsgrad erreicht hat. Neben den TEN-Aktivitäten war und ist HUGHES auch immer wieder als Solokünstler wie auch in diversen Projekten, unter anderem mit Bob Catley (MAGNUM), aktiv. In seinen Soloveröffentlichungen zeigt er zumeist seine sehr melodische Seite und so wurde es Zeit, die vergangenen 30 Jahre in einer Kompilation Namens “Decades“ zusammenzufassen.

Decades“ – Eine Zusammenfassung der vergangenen 30 Jahre Soloaktivitäten

Zunächst überrascht die Zusammenstellung der Scheibe. So wurde der Erstling “Strength Of Heart“ aus dem Jahre 1990 komplett ignoriert. Primär fokussiert sich die Compilation auf das 92er Werk “Gary Hughes“, “Precious One“ (1998), “Veritas“ (2007) und der in Japan erschienenen EP “In Your Eyes“ (1998). Die Rockoper “Once And Future King – Part I & II“ aus dem Jahre 1998 erhält mit drei Nummern nur einen geringen Anteil an dem gesamten Output.

“Wrecking Machine“, “Veritas“ oder “Divided We Fall“ könnten auch gut auf einem TEN-Release Platz finden, melodischer Classic Rock der 90er gibt es für den Hörer. Der Stadionrocker dürfte zum Beispiel mit “Perfect Ten“ seine Freude haben. Den Gegensatz, deutlich softer und poppiger, gibt es reichlich, unter anderem mit “The Night The Love Died“ und “We Walk With Angels“, zu konsumieren. Songs dieser Machart würden sich wohl auch sehr gut auf jeder Kuschelrock-Platte machen.

Zu selten zu finden sind leicht progressive Nuancen. Exemplarisch sei “Blonde Angel“ genannt. Es geht jedoch zu schnell wieder in das Melodic-Rock-Fahrwasser. Ein Bombast-Sound, welcher teilweise an Power-Metal-Outputs aus Italien erinnert, darf nicht fehlen und ist bei den Titeln von “Once And Future King – Part I & II“ zu finden. Hier dürfen sich die Gitarren etwas mehr austoben. Insgesamt werden 29 Tracks der beschriebenen Machart auf der Zusammenstellung von HUGHES‘ Soloaktivitäten geliefert. Die Gesamtlaufzeit von mehr als zweieinhalbstunden ist üppig.

GARY HUGHES ist auch für Kuschelrockfreunde geeignet

Die Kompilation “Decades“ von GARY HUGHES‘ Soloaktivitäten dürfte sich primär an Fans von TEN wenden, die bisher auf die jeweiligen Solowerke verzichtet haben. Die Laufzeit von mehr als 150 Minuten ist eine weitere Herausforderung, welche wohl nur die GARY HUGHES-Hardcore-Anhänger oder Die-Hard-Melodic-Rock-Fans bestehen werden. So bleibt eine solide, neu aufgelegte, Zusammenstellung alter Songs aus HUHGES‘ Karriere, die in der Art und Weise kaum jemanden hinter dem Ofen hervorlocken wird.

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12.03.2021

Ein Leben ohne Musik ist möglich, jedoch sinnlos

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