Girlschool - Legacy

Review

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Mensch, ich muss schon sagen, dass mich GIRLSCHOOL mit ihrer neuen Platte ganz schön überrascht haben. Hätte nicht gedacht, dass die vier (ehemals) knackigen Mädels noch mit einer solchen Portion Power ans Werk gehen. Und das zum 30. Jubiläum. Respekt, meine Damen, fetten Respekt.

GIRLSCHOOL gehören ebenso wie MOTÖRHEAD, DEEP PURPLE oder IRON MAIDEN zum Hard Rock und Heavy-Metal-Inventar, da gibt es nichts dran zu rütteln. Mit Titeln wie „Hit And Run“ oder „Race With The Devil“ konnten die Mädels in einer von Männern dominierten musikalischen Welt stark punkten und holten sich die Annerkennung eines jeden Rock und Metal Fans.

Auf ihrer neuen Platte, die den passenden Titel „Legacy“ trägt, finden sich alle guten Tugenden der Britinnen zusammen. Fette, wuchtige Hard Rock- und Heavy-Metal-Songs, ausgefeilte Gitarrenriffs und die Stimme von Enid Williams, die einfach nur wunderbar und so authentisch ist, dass selbst die hartgesottensten Rocker weich werden.

Natürlich haben sich GIRLSCHOOL zu dem besonderen Anlass jede Menge Gäste ins Studio geholt. Angefangen bei den MOTÖRHEAD-Recken Lemmy himself am Bass, Gesang und, aufgepasst, Triangel bei „Don´t Talk To Me“ und Phil Campell am Schlagzeug („Whole New World“, “Just Another Day”), „Fast“ Eddie Clarke (Gitarre bei „Metropolis“, ja genau, ein sehr gelungenes MOTÖRHEAD-Cover) oder J.J. French (TWISTED SISTER) beim Stück „Spend Spend Spend“. Ganz besonders darf man sich jedoch über die Gastmusiker Ronnie James Dio und Tony Iommi wundern, die bei „I Spy“ mitgewirkt haben. Bemerkenswert.

Die ganze Scheibe wirkt in sich sehr ausgeglichen und tropft nur so vor Rock ’n‘ Roll. Das Album macht Laune, eignet sich sowohl zum abfeiern als auch zum Dampfrauslassen und die Rübe zu schütteln. Erstaunlich ist auch einfach, dass die Damen nach über 30 Jahren im Geschäft nichts von ihrer musikalischen Jungfräulichkeit verloren haben. Die Songs sind frisch, spontan und keinesfalls altbacken. Heutzutage findet sich keine andere Band, die den Spirit der vergangenen Dekaden so gut rüberbringt wie GIRLSCHOOL. Abzüge gibt es jedoch aufgrund der Tatsache, dass auch GIRLSCHOOL nicht über den musikalischen Tellerrand hinausschauen und der Titel des Openers „Everythings´s The Same“ die Marschrichtung von „Legacy“ vorgibt.

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22.10.2008

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