Great White - Revisiting Familiar Waters

Review

Great White dürften in letzter Zeit wieder einen größeren Bekanntheitsgrad erreicht haben, als dass die letzten Jahre(zehnt) der Fall war. Was sich allerdings weniger an der Musik festmachen lässt , sondern auf den katastrophalen Auftritt des 20. Februar 2003, in dessen Verlauf ein Feuer ausbricht und 100 Menschen, darunter Gitarrist Ty Longley, ums Leben kommen. Das jetzt veröffentlichte „Revisiting Familiar Waters“, das ursprünglich „Recover“ heißen sollte, wurde schon bereits 1989 aufgenommen, aber erst in Jahre 2001 gemastert und erstmals in 2002 in den USA über Deadline Records veröffentlicht. Damals zupften noch Mark Kendall und Tony Montana die Saiten, Audie Desbrow saß am Schlagzeug und Michael Lardie am Keyboard. Die zwölf Songs umfassenden Aufnahmen sind allesamt Cover ihrer Vorbilder, so z.B. Statuo Quo, AC/DC, The Rolling Stones oder Bad Company. Beim Hören der Scheibe wird auch schnell klar, warum das Teil zehn Jahre gebraucht hat, bis es veröffentlicht wurde, denn berauschend ist das hier nicht sonderlich. Selbst für 1989 sind die Songs ausgesprochen schmalzig und „softy-softy“ ausgefallen. Great Whites Version von AC/DCs „Sin City“ mag zwar ganz doll tuffig sein, aber rocken tut sie auf keinen Fall. Der schmalzige Gesang, die plätschernden 80er Luftdrums und die sanften Gitarren ziehen sich ausnahmslos durch das gesamte Album und verunstalten alles was ihnen in die Quere kommt, egal ob The Cult, AC/DC, The Rolling Stones oder Bad Company. Den Vogel schießen aber die beiden Bonus-Tracks ab. Ein KMFDM Remix von Van Halens „Unchained“ und ein Rosetta Stone Remix von „Sin City“! Die Remixe stellen zwar den ganzen Rest in den Schatten und weisen sogar Anflüge von Kreativität auf, was bei Great White offensichtlich verpönt ist, aber stilistisch passt das wie gekannte die Faust aufs Auge. Softy Poser Rock und Industrial!?! Wer hat da wieder versucht zu denken? Ein Album das niemand braucht. So überflüssig wie ein Furunkel am Popos.

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24.02.2004

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