Heave Blood And Die - Vol II

Review

KURZ NOTIERT

Die Norweger HEAVE BLOOD AND DIE werfen mit „Vol II“ ihr zweites Album in den Ring, welches den Hörer mit sperrigen Stoner-Doom-Hymen malträtiert. HEAVE BLOOD AND DIE verstehen sich darauf die Schönheit zentnerschwerer Riffs in repetitiver Unversöhnlichkeit bis an die Schmerzgrenze auszureizen. Keyboarderin Marie Sofie Langeland Mikkelsen sorgt dabei entweder für konstantes Unwohlsein durch noisige Sound-Collagen oder für groovigen Orgelcharme. Der heisere Gesang stellt sich, verglichen mit der Wucht der Instrumente, etwas hinten an und wirkt leicht hilflos im Dickicht der Gitarren. Leider gelingt es dem jungen Quintett nicht in allen Momenten, fokussiert die Kraft der Wiederholung in Energie zu verwandeln. Positive Beispiele sind „Warsaw“, „Countercult“ und die Single „Brigade“. Vieles andere versandet in der grenzenlosen Ödnis der Unzugänglichkeit. Da geht noch was!

23.01.2018

Stellv. Chefredakteur

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