Holy Mother - Face This Burn

Review

Manchmal gibt es Bands, die einem vor Auge führen, dass man doch mittlerweile nicht mehr in seinen Teenie-Jahren steckt. Das trifft sowohl auf den Verfasser dieser Zeilen, als auch für metal.de an sich zu. Auch HOLY MOTHER gibt es schon ein paar Jährchen, der letzte Output „Agoraphobia“ liegt jedoch bereits knackige 18 Jahre zurück und wurde damals von uns bereits mit einem Review bedacht. Mit „Face This Burn“ legen die US-Amerikaner nun Album Nummer sieben nach.

„Face This Burn“ startet stark

„Face This Burn“ fällt mit dem Opener ins Haus und zeigt auch sogleich, wo der Hammer hängt. Sänger Mike Tirelli liefert eine absolut grandiose Leistung ab und der Song drückt kompromisslos nach vorne. Die folgenden Lieder können das Niveau des Titeltracks leider nicht ganz halten und verlieren sich beizeiten in Songstrukturen, die das Tempo ein paar Mal zu oft herausnehmen. Die Produktion ist glasklar und zeitgemäß, auch wenn ihr in Punkto Lautstärke ein Stück mehr Dynamik gut getan hätte.

Über die kommende Dreiviertelstunde spielen HOLY MOTHER sich dann weitestgehend im Midtempo ein und bringen ein paar solide Rocker an den Start. Der Titeltrack am Anfang ist allerdings auch ein Stück weit ein Trugschluss, fängt das Album mit diesem doch sehr Power-Metal-lastig an, pendelt sich dann aber recht flott im Melodic-Metal- und Hard-Rock-Bereich ein, aus dem die Band auch ursprünglich kommt.

HOLY MOTHER – Eine Stimme aus dem Himmel

Konstant hoch bleibt die bereits eingangs erwähnte Leistung von Mike Tirelli, welcher auf ganzer Linie überzeugt. Wenn HOLY MOTHER gegen Ende des Albums bei „The River“ noch mal auf das Gaspedal treten, stellt sich die Frage, warum es nicht mehr Lieder dieser Bauart (und der des Titeltracks) auf das Album geschafft haben, denn dann wäre die Scheibe ein richtiger Kracher. So ist sie ein gutes Hard-Rock-Album mit zwei großartigen Ausflügen in den Power Metal.

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15.01.2021

Unguided we were, Unguided we will be.

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1 Kommentar zu Holy Mother - Face This Burn

  1. Colin Büttner sagt:

    „The River“ war schon auf dem ’98er Werk „Toxic Rain“ ein Highlight. Ein Göttersong.