Iron Jaws - Declaration Of War

Review

Sieben Jahre sind seit der letzten Veröffentlichung („Guilty Of Ignorance“) aus dem Hause IRON JAWS. Es hat sich auch etwas getan bei den Italienern, denn mit Alberto „Mauser“ Accomasso wurde ein zweiter Gitarrist in das Line-Up der Band eingebunden, was dem Ganzen ein wenig mehr Druck verleiht. Aber auch im Songwritingbereich hat das Quintett zugelegt. Hat sich dadurch aber auch musikalisch etwas auf „Declaration Of War“ geändert? Nicht wirklich.

Besser als zuletzt

Fangen wir hinten an. Die Produktion ist im Vergleich zum Vorgänger wesentlich druckvoller, gleichzeitig aber auch transparenter. Alle Instrumente kommen gut zur Geltung und haben gleichberechtigte Anteile am Sound. Das gibt den Songs, logischerweise, mehr Energie. Aber auch das Songwriting ist im Vergleich zum Bruder ausgereifter und IRON JAWS sind bemüht ihren eigenen Sound zu finden, was in der Stilrichtung Speed Metal gar kein so einfaches Unterfangen ist. Obwohl natürlich Einflüsse von Altmeistern wie EXCITER im Sound von IRON JAWS zu hören sind, versuchen die Italiener immer wieder eigene Ideen in ihren Sound einzuflechten. Unabhängig davon kommen Speed-Metal-Granaten wie der Titeltrack „Declaration Of War“, „Speed Metal Commando“, „The Brawl“ oder „Grandier’s Damnation“ locker aus den Boxen. Insgesamt haben IRON JAWS wohl intensiv an den Hooks der Songs gearbeitet, klingt heuer doch alles ein wenig mehr durchdacht als zuletzt. Auch Sänger Mixy hat an seinem Gesang gearbeitet und klingt bei weitem nicht mehr wie der kleine Bruder von Tim Baker (CIRITH UNGOL). Er versucht seinen eigene Note zu finden und einzubringen. Das gelingt über weite Strecken gut, wie beispielsweise das METAL CHURCH-Cover „Ton Of Bricks“ belegt. Trotzdem hat der Mann, ebenso wie seine Kollegen noch etwas Luft nach oben, aber das kann ja beim nächsten Album durchaus noch werden. Ebenfalls gelungen ist der Rausschmeißer „Horns Up For Metal“ der, wer hätte es gedacht, eine feine Hymne für die Szene geworden ist.

Der (ideale) Sommersoundtrack

So bleibt ein Album, das absolut Spaß macht und für Speed-Metal-Aficionados ein guter Soundtrack für den Sommer ist. Alle anderen Metalheads dürfen in das Album gerne reinhören, da hier wirklich guter, um Abwechslung bemühter Speed Metal geboten wird. An die Klasse der Genrebegründer kommen IRON JAWS (noch) nicht heran, aber das hat auch niemand von ihnen verlangt. Im diesem Sinne also viel Spaß mit „Declaration Of War“ und „Horns Up For Metal“.

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07.07.2021

Der metal.de Serviervorschlag

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