Kyng - Burn The Serum

Review

Flammen, Flammen, Flammen – die Heavyrocker KYNG aus Südkalifornien fahren auf dem Cover zu ihrem zweiten Album „Burn The Serum“ das halbe Fegefeuer auf und vereinen es mit allerlei heißen Zutaten (überdimensionierte Skelette, Riesenoktopoden, gigantische Segelschiffe) zu einem abgefahrenen Ganzen. Klar, dass die auf „Burn The Serum“ enthaltene Musik nicht bloß aufgewärmter Eintopf von vorgestern ist – jedenfalls sollte man das erwarten können.

Schlagzeuger Pepe Clarke sagt dazu: „Wir erfinden das Rad nicht neu“, und fügt hinzu: „Aber wir machen, was noch niemand zuvor gemacht hat.“ Das klingt reichlich selbstbewusst, aber das dürfen die drei Jungs auch sein. KYNG zocken einen Mix aus Siebziger-Hardrock, Achtziger-Metal und Neunziger-Rock, verbinden das Ganze souverän miteinander und fügen dem Ganzen ein paar eigene Trademarks hinzu – wozu unbedingt der kraftvolle und hohe Gesang von Gitarrist und Sänger Eddie Veliz gehört.

Der Sound auf „Burn The Serum“ ist ziemlich fett und setzt so Rocker der Marke „Electric Halo“ und „The Ode“ bestens in Szene, wo die Riffs und die gediegenen Harmonien gleichermaßen im Fokus stehen. Aber auch die beiden progressiv angehauchten Stücke „Sewn Shut“ und „Burn The Serum“ kommen so gut zur Geltung, ohne dass eine Soundwalze alle Feinheiten niederbügelt. „Burn The Serum“ enthält mit den genannten Stücken bereits eine Reihe cooler Tracks, und damit sind noch lange nicht alle aufgezählt – echte Durchhänger sucht man auf dem Album jedenfalls vergeblich. Und bevor sich ob dieser geballten Power Ermüdungserscheinungen breit machen (wie gesagt: der Gesang ist kraftvoll UND hoch), gibt es mit „Paper Heart Rose“ einen sanft gezupften und verträumten Rausschmeißer. Auch schön.

An manchen Stellen könnten KYNG zwar noch einen Ticken fokussierter agieren, aber das kann man auch als Verspieltheit verbuchen. Dass das Trio live ordentlich rocken wird und dass „Burn The Serum“ trotz des heißen Covers ein cooles Album ist, das steht jedenfalls außer Frage.

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18.04.2014

- Dreaming in Red -

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