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Lonewolf - Army Of The Damned

Review

Vor mittlerweile fast zwanzig Jahren in Grenoble gegründet, zählen diese Burschen längst zu einer Institution der französischen Metal-Szene. Auch wenn es zunächst ein wenig zäh losging und die Band vorübergehend sogar ausgelöst war, erweist sich immerhin das neue Jahrtausend als überaus erfolgreich für LONEWOLF.

Der Neustart im Jahr 2000 begann nämlich mit einem Volltreffer, und zwar mit dem Debüt „March Into The Arena“. Mit diesen konnte man ebenso reüssieren wie auch an der Live-Front, an der man es unter anderem ins Vorprogramm von GRAVE DIGGER schaffte. Ein offenbar nachhaltig prägendes Erlebnis, denn diese Teutonen-Metal-Ikone kann man bei LONEWOLF auch heute noch als Inspirationsquelle vernehmen. Ebenso auch PARAGON und selbstredend erneut RUNNING WILD, als deren französische „Bruderband“ LONEWOLF ja schon des Öfteren betitelt wurden.

Dazu kann man auf dem mittlerweile fünften Langeisen aber auch vermehrt Einflüsse aus dem melodischeren Bereich (SABATON), sowie der „zeitgemäßen“ Piraterie (ALESTORM) vernehmen, auch wenn diese selbstverständlich nichts daran ändern, dass die Franzosen dem puren, kompromisslosen und unverfälschten Heavy Metal zuzuordnen sind. Dass LONEWOLF ihre Sache ordentlich verrichten, steht außer Zweifel. Auf Neuerungen hat hoffentlich ohnehin kein Mensch gewartet, denn diese Jungs machen nicht mehr – aber zum Glück auch nicht weniger – als ihren Weg konsequent weiter zu verfolgen und ihre Gangart, die nun mal traditionell ausfällt, beizubehalten.

Mich persönlich freut es ungemein für LONEWOLF, dass sie sich nun mehr nicht nur auf ein professionelles Management (Bart Gabriel kümmert sich schon seit geraumer Zeit um die Belange der Burschen) verlassen können, sondern nun auch ein Label im Hintergrund haben, das es ermöglichen sollte, nun endlich aus den Untiefen des Undergrounds heraus emporzusteigen.

27.04.2012

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