Lowbrow - Sex Violence Death

Review

Lowbrow ist die aktuelle Band des Ex-Six Feet Under/Obituary-Gitarristen Allen West. Dieser hat ehemalige Nasty Savage-Mitglieder um sich geschart und mit „Sex Violence Death“ (was für ein platter Albumtitel!) bereits das zweite Album am Start. Auch wenn ich deren Debüt nicht gehört habe, es war mir klar was man zu erwarten hatte. Es liegt bestimmt an Allen West’s Händchen für groovende Riffs, daß ich mich beim Hören dieser Scheibe mehr als einmal an seine Ex-Bands erinnert fühle. Diese nach vorne treibenden Riffs waren auch schon bei Obituary und Six Feet Under wesentlicher Bestandteil des Bandsounds. Aber man sollte es Herrn West nicht verübeln. Es gibt eben 2 Sorten von guten Musikern. Manche sind ‚Magier‘ und erschaffen Neues in dem sie sich auf unbetretenen Pfaden bewegen, andere hingegen sind ‚Handwerker‘ und wissen über ihr Fach bescheid. Zu letztem Typus Musiker gehört nunmal Allen West. Dieser bleibt wie ein guter ‚Handwerker‘ bei seinen Leisten und wendet die altbewährte Death-Metal-Formel an, die bei Lowbrow wieder mal bestens funktioniert. Ein nahezu permanentes Doublebass-Gewitter liefert das Fundament auf dem die straighte Gitarrenarbeit Grooves entfalten kann. Zugegeben, Lowbrow-Grunzer Rich Hornberger hat nicht das Format eines Chris Barnes/John Tardy, aber er macht mit seiner kehligen Stimme eine guten Job. Fazit: „Sex Violence Death“ ist so orginell wie der Albumtitel erahnen lässt. Wer aber gewohntes Death-Metal-Kraftfutter preferiert wird hier nicht enttäuscht sein. Six-Feet-Under-Fans können jedenfalls beruhigt ihre Matte auch zu Lowbrow schwingen.

Shopping

Lowbrow - Sex,Violence,Deathbei amazon19,98 €
09.12.2002

Der metal.de Serviervorschlag

Oder auch: "Wer 'Sex Violence Death' von Lowbrow mag, wird auch das hier mögen." Lass andere Leser wissen, welche Platten sie noch anchecken sollten, wenn ihnen "Sex Violence Death" gefällt.

Es gibt noch keine Empfehlungen zu diesem Album. Willst du die erste abgeben? Dann registriere dich oder logge dich ein.

Shopping

Lowbrow - Sex,Violence,Deathbei amazon19,98 €

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 33135 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

3 Kommentare zu Lowbrow - Sex Violence Death

  1. Philipp sagt:

    Na ja,die schnellsten seid ihr ja nicht gerade,habe die CD schon seit 6 Monaten! Ich finde die Scheibe auch durchaus empfehlenswert,vorallem wenn man gern Mid-Tempo-Death Metal mag mit vielen groove-Riffs. Auch das debüt wusste zu begeistern.

    8/10
  2. Anonymous sagt:

    Ich erfreue mich an Sex.Violence.Death auch schon seit über nem halben Jahr. Eigentlich ist sie sogar noch "älter". Bei mir steht auf dem Inlay jedenfalls "Crook´d Records 2001". Offiziell ist die Scheibe in Deutschland aber erst seit November über Massacre erhältlich (Das Debüt wurde in Europa über das Hammerheart-Sublabel "The Plague" veröffentlicht; Originallabel war damals schon Crook´d Records). Ab es gibt halt auch Versände, die andere Quellen haben und nicht auf eine europäische/deutsche Lizensierung warten. Soviel dazu. Zur Musik: einfach gut. Nicht originell zwar, aber durch die charakteristischen West-Riffs und gerade durch die Vocals von Hornberger ist eine Verwechslung mit anderen Bands ausgeschlossen. Insofern bin ich auch froh, daß hier NICHT in Barnes-Manier gegrunzt wird. Was soll man noch groß sagen? Das metal.de-Review beschreibt die Musik zutreffend. Wer wie ich Obituary mochte, wird hiermit auch glücklich. Ich finde die Scheibe sogar etwas besser als das Debüt. Bin gespannt, wann Catastophic (mit Trevor Peres), die zweite legitime Nachfolgeband von Obituary, zurückschlägt. Zumindest was das Debut anlangte, lagen die in meiner Gunst bislang vorne.

    8/10
  3. Semeal sagt:

    Ich für meinen kleinen bescheidenen Teil, der eigentlich nicht weiter erwähnenswert wäre, bevorzuge, auch wenn es niemand hören möchte, die guten, wenn auch bescheidenen, Ost-Riffs! Man denke nur an den vorzüglichen, wenn auch biederen, Honecker, der einmal meinte bzw. sprach, oder war es doch singen? Nun ja, egal, wenn auch es vielleicht interessant wäre! Also er sprach, sang oder meinte, dass die West-Riffs nicht gerade schön bzw. nett anzusehen waren! Dennoch möchte ich bei diesem wunderbaren, vorzüglichen oder einfach nur schlicht ausgedrückt: guten Allbum eine Ausnahme zu tage bringen, um Missverständnisse zu vermeiden! Mit anderen, für euren gebrauch eher verständlichen Worten, da ihr sie nicht anders gewohnt seit: DIESE SCHEIBE REISST DIR DEN ARSCH AUF! SIE IST HYPERFETT GEIL! SATAN! Ich meinte ja, dass ich diese Worte lieber vermeide und dem Fußvolk überlasse, aber ihr versteht mich sonst nicht bzw. euer Kleinhirn mag dies nicht zu verstehen!

    10/10