Malevolence - Malicious Intent

Review

Soundcheck Mai 2022# 10 Galerie mit 16 Bildern: Malevolence - Summer Breeze Open Air 2018

MALEVOLENCE haben selbst reflektiert und weiter an sich gearbeitet- die Scheibe „Malicious Intent“ ist der Output einer ständigen Weiterentwicklung der Band aus Sheffield, England. Übersetzt mit „Böse Absichten“ könnte man durchaus davon ausgehen, dass uns die Truppe, die sich irgendwie zwischen Metalcore, Hardcore und Death Metal freispielt, uns etwas Böses wollen. Dieses aber tatsächlich auf die beste Art und Weise, die es im Moment geben kann.

MALEVOLENCE: Das Gute im Bösen

Das brutale Drumming, welches uns „Life Sentence“ innerhalb der ersten Sekunden um die Ohren scheppert, ist der Start in eine Scheibe, die ordentlich Saft im Tank hat. Das progressive Soundmaterial, welche die Engländer hier immer wieder auf bestem Niveau in den Vordergrund rücken, mischt sich mit lässig, abgehangenem Downbeat und baut sich zu einem stabilen Breakdown auf, der nicht unbedingt weh tut, aber genügend Tragweite hat, um mehr zu wollen. Dieses Mehr gibt es!! Stampfender Beat, starke Hardcore-Kante und Sludge-Garnierung oben drauf- „On Broken Glass“ geht tief in die Magengrube inklusive einer Hookline die im Ohr kleben bleibt und einem weitem Riff-Teppich. Leckere Sache das!

„Malicious Intent“: Das eigene Ding- die eigene Stärke

Die Inspiration, die die Band nach wie vor, von Bands wie LAMB OF GOD, CROWBAR und HATEBREED bezieht, ist auch bei „Malicious Intent“ spürbar und eben in Sachen Sound auch mit diesen am ehesten vergleichbar, dennoch kann man hier wirklich behaupten, dass MALEVOLENCE immer schon Künstler darin waren, aus all den Einflüssen ihr Ding zu bauen und weiter eigene Stärke zu entwickeln.

„Malicious Intent“ gönnt sich mit „Above All Else“ und „Salvation“ jeweils zwei stark zupackende Kollaborationen mit Matt Honeycutt (KUBLAI KHAN) und Matthew K. Heafy (TRIVIUM, IBARAKI). „Above All Else“ täuscht sanfte Töne vor und wabert sich dann stimmungsmäßig hoch zu einem bitterbösen Brett. Im Gegensatz dazu hat „Salvation“ das Gitarrenriffing als Herzstück. Gelungene Zusammenarbeit. It´s a match!!

MALEVOLENCE: Der Spagat und die Berg-und Talfahrt

Ruhiger und sanfter geht bei den Briten aber auch, hätte der Scheibe nicht zwingend Not getan, aber ist mit „Higher Place“ eine interessanter Ausflug in balladige Gefilde. So zeigen MALEVOLENCE erneut ihre gesamte, mögliche Bandbreite. Und auch soft können die Briten.

Aufgrund dieser absoluten Berg-und Talfahrt, welche MALEVOLENCE mit ihrer neuen Scheibe an den Tag legen, darf „Malicious Intent“ wirken, ist das Material etwas, was mehr als einmal durchlaufen muss. Den Spagat zwischen den einzelnen Stilrichtungen, denen MALEVOLENCE erneut wagen und gekonnt meistern, macht die Scheibe zu einer sehr runden Angelegenheit.

Die Songs der Briten haben genügend Fleisch auf den Rippen und sind vielschichtiger als erwartet, ohne sich zu viel vorgenommen zu haben. Schublade suchen wir hier jetzt mal nicht. Wenn MALEVOLENCE also mit „bösen Absichten“ drohen, und so eine Platte dahintersteckt, dann jederzeit gerne wieder.

 

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13.05.2022

It`s all about the he said, she said bullshit.

Der metal.de Serviervorschlag

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