Marvel - Hadal Zone Express

Review

MÄRVEL, gegründet 2002 während eines Austauschaufenthalts in Colorado, sind Teil der schon beinahe beängstigende Menge an Rockbands aus Schweden. Mit „Hadal Zone Express“ präsentieren die maskierten Rächer aus Östergötland ihr viertes (teils via Pledge Music fanfinanzierte) Studioalbum und den Nachfolger des saucoolen 2011er Werks „Warhawks Of War“.

Was zum Geier ein „Hadal Zone Express“ darstellen könnte, mußte ich als Nicht-Meeresbiologe dann auch erstmal nachschlagen: die Hadal Zone ist die nach dem griechischen Gott der Unterwelt Hades benannte Zone tiefste des Ozeans (wenn das nicht Metal ist, was dann?).

Das äußerst schicke Cover mit einem, äh, also Hadalzonenexpresszug oder so, macht schon mal Laune heraus zu finden, was The King, The Vicar und Speedo neben ihren Cosplay-Superhelden-Gesichtsmasken denn dieses Mal musikalisch anzubieten haben.

Wie auch auf dem Vorgänger vereinen MÄRVEL auf „Hadal Zone Express“ u.a. Einflüsse ihrer schwedischen Landsleute THE HELLACOPTERS, IMPERIAL STATE ELECTRIC und HARDCORE SUPERSTAR, dazu mische man eine Prise TURBONEGRO, alte KISS (und ACE FREHLEY!) und garniere das Ganze mit authentisch klingenden Rock’n’Roll-Pianos, hochklassigen Ooooh!-Aaaah!-Background-Vocals und einer Prise Humor – und heraus kommt eine richtig gute Platte!

„Hadal Zone Express“ macht Spaß vom Anfang bis zum Schluss, zu den Höhepunkten gehören neben dem Titeltrack „Hadal Zone Express“ der fetzige Rock’n’Roller „Black Money“, das epische „Until The Sun Comes To Wake“ und das an die BLACK SPIDERS erinnernde „Danish Rush“. Echte Ausfälle gibt es keine zu verzeichnen, jeder Song hat seinen eigenen Charakter und lässt die Scheibe durch den Durchlauferhitzer abrocken.

Uneingeschränkt empfehlenswert für Genreliebhaber und Fans der oben genannten Acts – wie MÄRVEL schon auf „Warhawks Of War“ in „Hello!“ kund taten: You had me at Hello!

Hadopelagic, baby!

08.04.2014

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