Medea - Room XVIII

Review

MEDEA ist das Soloprojekt von Henry Meeuws, den wir als Keyboarder von CAUSAL SILENCE kennen. Man verpackt eine Geschichte in eine… Rockoper. An dem musikalischen Geschehen hatten mehrere Gastmusiker ihren Anteil – unter anderem Edwin Balogh (AYREON), Joss Mennen (MENNEN) oder Sandra Peters (V-MALE), die hier recht überzeugende Gesangsleistung abliefert. MEDEA geht eher ruhig zur Sache und präsentiert überwiegend entspannte, melancholische Kompositionen, denen es aber an der nötigen Bombastportion nicht mangelt. Auf „Room XVII“ finden wir „leichtverdauliche“ und einfach nur schöne, leicht progressiv angehauchten Melodien, deren Atmosphäre durchaus etwas ansteckendes in sich hat. Ein Pluspunkt der Veröffentlichung sind auch die Gesangsspielereien der beteiligten Musiker, die der Musik an zusätzlicher Ausdruckskraft und Schönheit gewinnen lassen. Auf der anderen Seite wünschte man sich aber etwas mehr Kraft und Abwechslung, besonders bei den männlichen Vocals. „Room XVII“ hat was Erfrischendes an sich, was man eher selten zum Hören bekommt, so dass ich hier einen Extrapunkt für Innovation verleihe. Dennoch will es mich nicht als ein Ganzes überzeugen. Das Album mag anfangs relaxed rüberkommen, aber mit der Zeit langweilt es und plätschert an einem vorbei.

10.02.2006

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