Múspellzheimr - Múspellzheimr

Review

KURZ NOTIERT

Muspellsheim ist in der nordischen Mythologie ein feuriges Gebiet im Süden, das den Gegenpol zum nördlich-eisigen Niflheim darstellt. Das passt sehr gut zu den anonymen Dänen MÚSPELLZHEIMR. Nicht nur, dass sie musikalisch meilenweit von den göttlichen NIFELHEIM entfernt liegen; wie all-umschlingendes, vernichtendes Feuer wirkt auch ihre Musik. Das inzwischen vierte Album macht aus seiner Verehrung für DEATHSPELL OMEGA und BLUT AUS NORD keinen Hehl und lässt beim Hören nur in ganz wenigen Sekunden mal Luft zum Atmen. Wie ein einziger, monolithischer Wall erstreckt sich “Múspellzheimr” bei einer Gesamtlänge von genau vierzig Minuten. Allerdings wirkt die hohe Komplexität und kompositorische Dichte des Chaos-Kommandos in den allermeisten Momenten lusthemmend verkopft – als hätten MÚSPELLZHEIMR wirklich jedes Riff noch drei weitere Mal um die Ecke gedacht. Nur bei “Drømme” und in Ansätzen bei “Draugen” vermag Stimmung aufzukommen. Der Rest zieht sich anspruchsvoll und zugleich anstrengend in die Länge.

30.04.2021

Redakteur

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