Old Man's Child - Slaves Of The World

Review

Ganze vier Jahre ist es mittlerweile her, dass uns Thomas Rune Andersen aka Galder mit seinem Nebenprojekt OLD MAN’S CHILD beglückt hat. Bei all der Aktivität seiner Hauptband DIMMU BORGIR ist es wahrlich kein Wunder, dass dieses Album so lange auf sich warten ließ. Gut Ding will eben Weile haben.

Das Warten auf diese Scheibe hat sich auch definitiv gelohnt! War der Vorgänger „Vermin“ noch prügelig und thrashig veranlagt und die Abmischung dazu etwas klinisch, kommt „Slaves Of The World“ etwas verspielter, sogar atmosphärischer, um nicht zu sagen oldschooliger daher. Kein Wunder, reiht sich doch dieses Mal niemand geringerer als Peter Wildoer (DARKANE, PESTILENCE) in die Riege der bisherigen Kesselrührer. Um nur ein paar Namen der bisher aufgetretenen Schlagzeugprominenz zu nennen:
Gene Hoglan (ex-DEATH, STRAPPING YOUNG LAD, ZIMMERS HOLE), Nicholas Howard Barker (ex-CRADLE OF FILTH, ex-DIMMU BORGIR) und Reno Killerich (ex-EXMORTEM, ex-PANZERCHRIST, ex-VILE).

Man kann wirklich sagen, dass sich die vier Jahre Pause zwischen „Vermin“ und „Slaves“ positiv auf das Songwriting ausgewirkt haben. Es gibt zwar eine Bewegung back to the roots, schließt „Slaves“ im Großen und Ganzen doch tatsächlich an „The Pagan Prosperity“ an, aber der neue Output wirkt dabei wesentlich erwachsener und ausgegorener – im Vergleich zu „Vermin“ sogar vielfältiger und gelassener.
Vorteilhaft erscheinen dabei auch das aufgepeppte und satter klingende Soundgewand und die etwas verspielteren Songstrukturen – wobei das versierte Schlagzeugspiel Wildoers hierbei äußerst positiv zu Buche schlägt und der Platte umso mehr eine eigene Note verleiht.
Was mich persönlich sehr erfreut hat, ist die Tatsache, dass das Keyboardgeklimper und die -flächen mittlerweile so weit in den Hintergrund gedrängt wurden, dass sie an vielen Stellen kaum mehr auffallen und lediglich unterstützend eingreifen. Ein weiterer Pluspunkt dieses Albums!

Wer „Vermin“ schon gut fand und total auf „The Pagan Prosperity“ steht, wird an diesem Album seine wahre Freude haben! OLD MAN’S CHILD sind zurück und das meines Erachtens besser als jemals zuvor, mit der perfekten Symbiose aus beiden zuvor genannten Scheiben, mit einem Schuss mehr Eigenheit. Klasse Leistung, auf so ein Album warte ich gerne vier Jahre!

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17.06.2009

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