One Machine - The Distortion Of Lies And The Overdriven Truth

Review

Bei ONE MACHINE handelt es sich um die neue Band von Initiator Steve Smyth (ex-TESTAMENT, ex-NEVERMORE, ex-FORBIDDEN, ex-VICIOUS RUMORS) an der Gitarre, Mikkel Sandager (ex-MERCENARY) am Gesang, Jamie Hunt (ex-BIOMECHANICAL) an der Gitarre, Tomas „O’Beast“ Koefoed (ex-MNEMIC) am Bass und Michele Sanna am Schlagzeug. Eingetrommelt hat das Debütalbum „The Distortion Of Lies And The Overdriven Truth“ allerdings ihr Ex-Drummer Raphael Saini (CHAOSWAVE). Die Besetzung wurde von Smyth eigenhändig zusammengestellt, da er schon lange ein eigenes Bandprojekt mit eigenen Songs machen wollte. Er hat dann bei der Gelegenheit auch gleich produziert, lediglich das Mixing  wurde von Roy Z (JUDAS PRIEST, BRUCE DICKINSON, HALFORD) und das  Mastering von Alan Douches (THREE INCHES OF BLOOD, FIREWIND, SEPULTURA) in seinen West West Side Music Studio erledigt. Puh, soviel erst einmal zu den nackten Fakten, kommen wir nun endlich zur Musik!

ONE MACHINE liefern uns auf ihrem Album „The Distortion Of Lies And The Overdriven Truth“ experimentellen Metal irgendwo zwischen Klassik und Moderne, zwischen Thrash, Power und Groove Metal, das Ganze mit progressivem Ansatz. So finden sich Einflüsse des räudigen Thrash Metals der Bay Area wie die frühen METALLICA, EXODUS, FORBIDDEN und TESTAMENT, gemischt mit der Melodie des klassischen Heavy / Power Metals von JUDAS PRIEST bis VICIOUS RUMORS, sowie dem Groove von PANTERA wieder. Mikkel Sandager singt meist mit klarer Stimme, setzt aber mit deftigen Growls und hohen Schreien immer wieder Akzente. Irgendwie klingt er auf “The Distortion Of Lies And The Overdriven Truth” wie eine Mischung aus (natürlich) sich selbst, Tim „Ripper“ Owens und Jason McMaster (WATCHTOWER), wirklich sehr wandlungsfähig! Die Stücke sind abwechslungsreich und progressiv gestaltet, was sich vor allem an den Riffgewittern und den Soli zeigt. Hervorstechend sind auf jeden Fall das an frühe MERCENARY erinnernde, im Midtempo gehaltene „Armchair Warriors“ mit seinen starken Refrains und tollen Melodien, das massive „Kill The Hope Inside“ und das ruhige, beklemmend atmosphärische „Last Stars Alight“. Aber es ist eben doch nicht alles Gold, was glänzt – „Evict The Enemy“ wirkt zu chaotisch, und manche Frickelausflüge an den Gitarren sind doch etwas zu viel des Guten weil auf Dauer doch recht anstrengend.

Die hohen spielerischen Fähigkeiten des internationalen Gespanns sind kaum überraschend, ONE MACHINE spielen Progressive Thrash Metal auf hohem Niveau. Jedoch wirkt „The Distortion Of Lies And The Overdriven Truth“ manchmal zu schwierig, die Struktur ist nicht immer nachvollziehbar, wodurch der Zugang erschwert wird.

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10.02.2014

Geschäftsführender Redakteur (News-Leitung)

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