Overkill - Horrorscope

Review

Galerie mit 19 Bildern: Overkill - Rockharz 2019

Das 1991 erschienene Meisterwerk Horrorsope stellt für mich den absoluten Höhepunkt der Band Overkill dar! Zur Band an sich muss ich wahrscheinlich nichts mehr sagen, da sie den Meisten bekannt sein wird. Kein nachfolgendes Album konnte an die Kraft dieses Thrash-Highlights gelangen! Produziert wurde Horrorscope von Terry Date und das Produkt spricht für sich! Ein grandioses Stück Thrash-Geschichte! Den Anfang macht der Track „Coma“, der nach einem Spannung aufbauendem Intro seine volle Härte entfaltet. Er stellt für mich das Paradebeispiel für die Klasse des Albums dar! Mit „Thanx for nothin“ haben Overkill einen regelrechten Ohrwurm geschaffen, der bei ihren zahlreichen Liveauftritten lautstark mitgesungen wird! „Frankenstein“, welches im Original von Edgar Winter ist, stellt zur Schau, dass Overkill sich nicht scheuen einen Coversong auf einem ihrer Alben zu präsentieren. Man könnte meinen dieser Song wurde speziell für Horrorscope verfasst, denn er passt wie die „Faust aufs Auge“ in das Gesamtwerk, ohne durch irgendwelche negativen Punkte heraus zustechen. Ansonsten folgt eine Thrashgranate nach der anderen, was dem Hörer auf jeden Fall zum Haareschleudern bewegen sollte. Herr Ellsworth lässt wieder mal nichts auf sich kommen und gibt sich in absoluter Bestform! Sein einmaliger agressiver Gesang gibt den einzelnen Songs das gewisse Etwas, das Einmalige! Den krönenden Abschluss bieten Overkill mit dem, wie durch einen Traum gleitenden, „Soulitude“, das durch seine unglaublich starke Atmosphäre den vollen Genuss präsentiert! Und kaum dass man entspannt der unglaublich genialen Gitarrenarbeit von Merritt Gant und Rob Cannavino lauscht, setzen Overkill noch einmal zum finalen Schlag gegen jegliches Weichspülergeträller an. Man kann ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass Overkill ein perfektes Album geschaffen haben, welches sie bis heute nicht zu toppen vermochten! Als Einspieltipp kann ich „Coma“, „Blood Money“ und „New Machine“ empfehlen! Ach was sag ich da… Kauft euch das Album und genießt das Meisterwerk von Bobby „Blitz“ Ellsworth und seinen Mannen!

09.10.2002

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Overkill auf Tour

4 Kommentare zu Overkill - Horrorscope

  1. Nico sagt:

    Wenn man bedenkt, dass der Reviewer dieser Platte erst vor kurzem auf eben dieselbe aufmerksam gemacht wurde – und sie bereits in sein Herz geschlossen hat… ;). Zur Beschreibung dieser Platte reicht eigentlich schon ein Wort völlig aus: Meisterwerk! Ganz klar das beste Overkill-Album, dessen Klasse nie wieder auch nur ansatzweise erreicht wurde und auch nie wieder erreicht werden wird. Klarer Fall: 10 Punkte! Punkt.

    10/10
  2. Anonymous sagt:

    "Horrorscope" war definitiv der Höhepunkt der OVERKILLschen Schaffenskraft. Bis zu diesem Werk ging es stetig bergauf, danach kontinuierlich bergab. Auch das Veröffentlichungsjahr 1991 wird mir stets in guter Erinnerung bleiben: Wie viele Granaten (und wie viele spätere Klassiker) sind in eben jenem Jahr auf dem Markt eingeschlagen: DEATH ("Human"), MASSACRE ("From Beyond"), CARCASS ("Necroticism…"), BOLT THROWER ("Warmaster"), ENTOMBED ("Clandestine"), CATHEDRAL ("Forest…"), HEATHEN ("Victims…"), PESTILENCE ("Testimony…") usw., jaja, die gute alte Zeit… :*-).

    10/10
  3. RAZORSHOCK sagt:

    Die Scheibe ist zweifellos einsame Spitze. Allerdings würde ich 9 Punkte vergeben, da das wirkliche Over Kill Hightlight meiner Meinung nach YEARS OF DECAY (10 fette Punkte) ist.

    9/10
  4. Anonymous sagt:

    Die Horrorscope-Scheibe ist keinesfalls Overkills Highlight, sondern das letzte gute Album, welches Overkill veröffentlicht haben…danach kann man die Band (zumindest auf Tonträger) vernachlässigen – live sind sie jedoch nach wie vor eine MACHT. Aber: Das Debut und vor allem Taking Over sind die wahren Klassiker. Auf Horrorscope war die Magie größtenteils schon weg…ausser auf dem wirklich überragenden Song "Coma". Der Opener putzt wirklich ALLES weg, was es im Thrash-Bereich gibt..Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Ich möchte nur nicht, dass jüngere Leser denken, die Overkill-History beginnt in den 90er-Jahren….

    7/10