Pantheion - Friedensbringer

Review

Aus Hamburg kommt diese Truppe, die auf ihrer aktuellen Scheibe „Friedensbringer“ melodischen, aber zu gleichen Teilen auch aggressiven Black Metal bietet. Bei einer Spielzeit von knapp 19 Minuten gehen die Songs natürlich ziemlich schnell vorbei und wo man sich gerade warm gehört hat, da erfüllt alsbald eine bedrückende Stille den Raum. Nach den beiden Demotapes „Todesglocken“ (1996) und „Ganzheit“ (1998) gibt es hier nun erstmalig eine Demo-CD, die eine doch recht gute Qualität aufweist. Das atmosphärische Intro ist dabei sehr Keyboard-trächtig, wobei die übrigen Songs meistens die Gitarrenarbeit in den Vordergrund stellen. „Storms Of The Autumn Grey“ besticht durch einen interessanten Chorus, indem auch die Vocals gut zur Geltung kommen. Die Drums sind wuchtig und auch die melodischen Keyboards untermalen den Track auf unterhaltsame Weise. Das schleppend beginnende „Hexentanz“ wird im weiteren Verlauf dann doch härter, hier wird aber (wie in den anderen Stücken auch) die Melodieführung stellenweise den Keyboards überlassen. Die Jungs schaffen es schön mit dem Tempo zu spielen und lassen so keine Langeweile aufkommen. Auch Ideen für neue Songstrukturen sind ordentlich vorhanden, die gut in die Tat umgesetzt werden. Schade, dass es letztlich dann „nur“ knapp 19 Minuten geworden sind, trotzdem ist es ein gelungener Appetithappen. Für 5 Euro gibt es diesen Rundling unter obenstehender Adresse.

04.05.2003

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