Paralydium - Worlds Beyond

Review

Voller Energie und Hingabe präsentieren PRALYDIUM ihr Debüt “Worlds Beyond“. Bereits 2015 veröffentlichte die Band die EP “The Paralydium Project“. Inzwischen haben sich die Schweden gänzlich weiterentwickelt. Dabei entstand ein Mix aus Progressive Metal und melodischen Riffs.

PARALYDIUM greifen gen Himmel…

Das Intro startet orchestral und episch. Mit actionfilmreifem Sound leiten PARALYDIUM ihr Album ein. Anschließend erfolgt ein abrupter Übergang zum nächsten Track.

“Within The Sphere“ packt durch melodische Gesangspassagen. Gerade Mikael Sehlin’s Stimme fügt sich modular und emotional in “Worlds Beyond“ ein. Dadurch entsteht ebenfalls eine Brücke zum modernen Rock.

Durch Drums und Gitarrensoli kommt noch eine Portion Power Metal hinzu. Die klaren Songstrukturen nähen Songbreaks geschickt ein. Die gehen gerne mal in kosmische Klänge über.

Ein Beispiel dafür ist “Crystal Of Infinity“. Wie ein Sternenzelt funkeln PARALYDIUM beim Übergang. Anschließend knüpfen die Schweden ihren Song wieder zusammen. Das Cover ist praktisch eine visuelle Interpretation der Musik.

…doch verbrennen sich am eigenen Licht

Zwar hat “Worlds Beyond“ einige Stärken, bleibt jedoch nicht makellos. PARALYDIUM reißen sich nicht von ihren Vorbildern los. Zu stark ist die Ähnlichkeit zu SYMPHONY X oder NIGHTWISH. Trotzdem kopieren die Musiker keinen Stil.

Aus der Masse stechen sie aber auch nicht heraus. Das Album kann nur bedingt eine eigene Identität aufbauen. Ein Gegengewicht dazu liefern die Gitarrenkünste in “Into Divinity“. Potential zur eigenen Note ist also vorhanden.

“Worlds Beyond“ ist fern von Reue und Strafe

Nach alter Progressive-Metal-Manier präsentieren PARALYDIUM ein Konzeptalbum. Der Protagonist nimmt die Welt nur grau und zerrüttet wahr. Auf seiner Reise lernt dieser sich selbst kennen. Er konfrontiert die fremde Situation und wächst daran.

Die düstere Welt ist ein Produkt seiner Probleme. Zu Einseitig ist seine Denkweise. Doch der Held findet Erlösung. “Awakening“ verarbeitet den Moment instrumentell.

Nun erkennt er seine Verluste. Dadurch erscheint die Welt nicht mehr so grau. Die Lösung lautet, Balance in seinem Leben zu finden. Extreme auslassen, um nicht länger zu leiden.

“Seeker Of The Light“ bringt den Plot am glaubhaftesten rüber. PARALYDIUM binden auch längere Zeilen harmonisch ein. Die Nachricht ist klar verständlich und nachvollziehbar.

PARAYLDIUM liefern die Definition von solide

PARALYDIUM erfinden das Rad nicht neu. Liefern mit “Worlds Beyond“ aber ein genrestarkes Werk ab. Die Story ist nett und schön geschrieben. Nur die Profilbildung hinkt noch ein bisschen. Potential ist aber als vorhanden.

Text: Erik Tillmanns

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19.07.2020

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