Playgrounded - A Flower To Water

Review

Soundcheck September 2026# 20 Galerie mit 8 Bildern: Playgrounded - Hellseatic Open Air 2022

KURZ NOTIERT

Im Spannungsfeld zwischen Prog-Metal und düster-industriellen Electro-Soundscapes bewegen sich die Griechen PLAYGROUNDED auf „A Flower To Water“. Doch unter der klinisch unterkühlten Oberfläche erweist sich das dritte Album der Band als erfreulich tiefgängig und ausgereift. Wo sich die sechs Songs auf die düsteren Seiten des Lebens konzentrieren, liegt der Fokus klar auf der Atmosphäre. Von poserischen Frickel-Orgien wollen PLAYGROUNDED nichts wissen, stattdessen sitzt jeder Ton exakt da, wo er hingehört, und die angenehm aufgeräumten Kompositionen werden nicht unnötig in die Länge gezogen. So kommt „A Flower To Water“ – ganz Prog-untypisch – auf eine Gesamtlänge von „nur“ 36 Minuten, die jedoch auch wiederholten Hördurchläufen in Endlosschleife mühelos standhalten.

Subtilität ist das Zauberwort für PLAYGROUNDED, die sich ganz unaufdringlich im Gehörgang einnisten und sowohl als entspannte Hintergrundbeschallung als auch für aufmerksames Genusshören funktionieren. Dies ist nicht zuletzt dem angenehm sonoren Gesang von Stavros Markonis zu verdanken, der den kühlen Electro-Prog-Stücken eine wohldosierte Wärme und Nahbarkeit verleiht. Dabei wirken Playgrounded auf „A Flower To Water“ zugleich geerdeter als LEPROUS und ein kleines bisschen weniger mitreißend als VOLA, entfaLten aber ihren ganz eigenen Charme irgendwo zwischen STEVEN WILSON, ANATHEMA und PERTURBATOR.

14.09.2026

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 38727 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Off Topic
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Kommentare