Renaissance Of Fools - Spring

Review

Die Progressive-Rockband RENAISSANCE OF FOOLS veröffentlicht mit „Spring“ den Nachfolger ihres 2011er Debüts „Hope, Fear & Frustration“. Der vierköpfigen Truppe aus dem schwedischen Falun leiht nun – nach einer Änderung des Original-Line-ups – Sänger David Engström seine Stimme. Unterstützt wird er dabei durch Gitarrist Daniel Magdic, während Linus Carlsson (Bass) und Magnus Karlsson (Drums/Percussion) das Rückgrat der ansprechend akkuraten Rhythmusgruppe bilden. In drei der acht Tracks kümmert sich zudem Gastbasser Kristoffer Gildenlöw, der wie Gitarrist Magdic auf eine zeitweilige Mitgliedschaft bei PAIN OF SALVATION zurückblickt, um die tiefen Töne.

Nachdem „Counting Down“ in düsterer, aber fragiler Atmosphäre die Tracklist eröffnet, wird es mit „Internal Carousel“ flott und poppig. Im Anschluss wartet „Scars“ mit eingängigem Groove auf, dem jedoch die letzte Durchschlagskraft fehlt. Dennoch mausert sich der Track durch den Wechsel zwischen Gefrickel, Eingängigkeit und regelrecht massivem Riffing sowie die versierte Bedienung von Bass und Drums letztendlich zum Höhepunkt der Scheibe.

Der folgende Fünfteiler „Spring“ setzt sich inhaltlich mit dem Arabischen Frühling auseinander, der 2010 mit Unruhen in Tunesien seinen Anfang nahm. Die Thematik spiegelt sich nicht nur in den Texten wider, sondern wird auch musikalisch aufgegriffen. So atmen vor allem der von akustischer Gitarre dominierte instrumentale Einstieg „I: Prelude“ und „IV: Revolution“ orientalisches Flair. Dazwischen bleibt es abwechslungsreich mit dem treibenden, space-rockigen „II: On Your Knees“ und dem poppig ins Ohr plätschernden „III: State Of Opression“. Zum Abschluss der Platte schlägt „V: A New Dawn“ dann noch einmal etwas hoffnungsvollere Klänge an.

Prinzipiell haben RENAISSANCE OF FOOLS saubere Arbeit geleistet: Die dynamisch komponierten Tracks bündeln verschiedene Einflüsse, was zusammen mit der harmonischen Abmischung ein kurzweiliges, wenn auch eher unspektakuläres Hörerlebnis liefert. Fragwürdig ist allerdings die Leistung auf dem lyrischen Sektor: Die dank des durchgängigen Clean-Gesangs mühelos verständlichen Texte wirken über weite Strecken konstruiert und manchmal mühsam der instrumentalen Unterlage angepasst. Dennoch ist die Platte für Freunde des progressiven Rockgeplänkels unter Umständen interessant.

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25.06.2015

Wird schon!

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