Revel In Flesh - Deathevokation

Review

Galerie mit 16 Bildern: Revel In Flesh auf dem Summer Breeze Open Air 2017

So, wir packen mal aus… Schönes Cover, der erste Gedanke heißt zunächst „Dan Seagrave?“. Nein, nicht ganz, aber der Grundgedanke ist nicht schlecht, denn ab jetzt beginnt eine Reise zurück in die frühen 90er Jahre: REVEL IN FLESH, ein 2-Mann-Projekt bestehend aus Haubersson und Maggesson (man verzeihe die weitere Unkenntnis, aber das Infosheet gibt nicht mehr Informationen her), tönen höchst original, wie man nach ENTOMBEDs Genietreich „Left Hand Path“ in Europa eben so klang. Ein weiterer Blick auf die Infos verrät, dass einer der Großmeister der schwedischen Szene der damaligen Zeit auch seine Finger im Spiel hat, denn Dan Swäno hat „Deathevokation“ abgemischt.

Nach einem kurzen Intro krachen REVEL IN FLESH mit „Culpa Et Inferna“ mächtig los: ganz großer schwedischer Death Metal in höheren Temporegionen, VOMITORY nicht unähnlich. Das ist bis etwa „Bloodfeast“ ein echtes Schlachtfest und mit starken Songs versehen, die einfach Spaß machen. „Wings Of Death“ wartet gar mit einer schunkelkompatiblen Leadmelodie in der Mitte auf, die gar nicht so dämlich klingt, wie es sich liest. Leider fällt dann die Songwritingqualität doch merklich ab und die zweite Hälfte des 10-Trackers lässt deutlich nach.

Und da wäre man dann wieder bei VOMITORY, die eben nicht nur wegen des gleichen Coverkünstlers durchaus eine Referenz sind: Wer zehn geile Songs in diesem Stil hören will, greife z.B. zu „Blood Rapture“ von eben diesem Urgestein. REVEL IN FLESH bieten davon leider nur fünf. Und für jeden gibt es einen Punkt und jeden dieser Songs möchte man immer wieder hören.

03.04.2012

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