Risen From Ashes - Defiance (EP)

Review

Die mir bislang völlig unbekannten RISEN FROM ASHES stammen aus Mönchengladbach, haben seit ihrer Gründung im Jahr 2007 bereits an die 40 Gigs absolviert und obendrein den bereits dritten Mann am Viersaiter im Line-Up zu verzeichnen.

Mit „Defiance“ hat das Quintett nun seine erste EP anzubieten, die im letzten Sommer in den „Deadbull Studios“ in Köln eingetrümmert wurden. Der Fünfer kredenzt darauf herb-frischen Thrash in Kombination mit mächtigem Death Metal und hat sowohl Melodien, aber auch reichlich Groove im Angebot.

Das Werk strotzt zwar an sich nur so vor Wut und Aggression, kommt aber in Summe dennoch immerzu harmonisch und „naturbelassen“ aus den Boxen. Die von Fronter Ralf Reinke angeführte Truppe legt mit „Fragile“ amtlich los und lässt – ganz im Gegensatz zu diesem Titel – erkennen, dass hier mit Musik mit Rückgrat und jeder Menge an „Eiern“ vom Stapel gelassen wird. Mehr noch, mit dieser teilweise recht dunkel wirkenden Hymne haben RISEN FROM ASHES sogleich einen kleinen „Mörderhammer“ am Start, der wohl live noch viel mächtiger auf den Zuhörer wirkt. Ein wahrlich cooler Opener, der von einem „modernen“ Thrasher mit dem Titel „Ashes Of Authority“ abgelöst wird, in dem die Jungs beweisen, dass sich durchaus auch das Zeug haben, im Vorprogramm von Bands wie DEVILDRIVER bestehen zu können.

Auch wenn mich persönlich zwar das nachgereichte „Old School-Brett“ „Dignify“ (welch‘ harmonische Gitarren, herrlich!), sowie das abschließende, gar in Richtung Black / Thrash marschierende „Bloody Revenge“ mehr anzusprechen vermögen, macht sich der teilweise „moderne“ Anstrich in der deftigen Melange der Gladbacher durchaus gut.
Mehr noch, „Defiance“ macht mächtig Appetit auf ein Langeisen und diese sollte sowohl die „alte Garde“, wie auch „Death / Thrash-Frischlinge“ ansprechen können.

15.02.2011

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2 Kommentare zu Risen From Ashes - Defiance (EP)

  1. stendahl sagt:

    Mit Jensen, Simonsen und Heynckes im Sturm, Danner, Bonhof, Wimmer und Köppel im M-Feld, dazu in der Abwehr Vogts, Wittkamp, Klinkhammer (oder Surau oder Schäffer), im Tor Kleff, da wären es 10/10. Und es wäre KEIN Thrash. Eher Prog-Post-Rock mit kurzem, schrägem Riffing.

  2. foxy phil sagt:

    Also ich bin schon seit den ersten Gigs ein absoluter Fan und war immer mächtig süchtig nach den Konzerten. Allein diese haben mir schon wochenlange Ohrwürmer rein getreten. Als ich dann letztes jahr von der EP erfahren hatte, konnte ich nicht mehr still sitzen und als ich dann direkt eines der ersten Exemplare in der die Anlage geschmissen hatte, hats mir die Ohrn weg gehaun. Der drang der Nachbarschaft noch nen paar Gains und Bässe mehr zu schenken, war groß und pure Moshstimmung kam auf. Da kam die abolute Zerstörungswut in mir hoch. Und meine Erwartungen warn bei weitem übertroffen. Diese EP war mein Highlight 2010 und ich hoffe bald eine LP mit zu der EP in die Vitrine stellen zu können. ABSOLUTE EMPFEHLUNG !!!!

    10/10