Satan - The Doomsday Clock

Review

Galerie mit 16 Bildern: Satan - Hell Over Hammaburg 2014

SATAN sind ein Szene Urgestein (das erste Demo kam bereits 1981), veröffentlichten ihr Debütalbum aber erst 1983. Da war die erste große Welle der NWoBHM aber bereits wieder abgeklungen. “Court In The Act” schaffte es trotzdem zum Klassiker und auch der Nachfolger “Suspended Sentence” (sowie die “Into The Future”-EP) konnte überzeugen. Dann war 1987 aber erst einmal Schicht am Schacht. 2013 wurde mit “Life Sentence“ dann ein gelungenes Comeback eingeleitet, das in “Atom By Atom” eine Fortsetzung fand. Mit “The Doomsday Clock” kommt am 06.07.2018 nun die neue Single heraus.

Viel geändert haben SATAN logischerweise nicht. Die beiden Tracks kommen schön knackig aus den Boxen, setzen eher auf Uptempo und machen zunächst einmal keine Gefangenen. “The Doomsday Clock” beginnt mit „einem atmosphärischen von akustischen Gitarren getragenen Intro und entpuppt sich hernach als typischer SATAN-Song, der gut im Ohr bleibt. Zudem schaffen es SATAN dem Song eine ganz eigene (gruselige) Atmosphäre zu geben. Auch die zweite Nummer “Catacombs” steht ganz in der Tradition der letzten SATAN Veröffentlichungen. Schnell, auf den Punkt komponiert, ohne Schnörkel und trotzdem catchy. Die Produktion ist schon oldschoolig gehalten, was den Songs einen ganz eigenen Charme verleiht. Auf jeden Fall gelungen.

Wer auf SATAN und deren letzte Veröffentlichungen steht, macht mit dieser 7“ nichts verkehrt. Und wenn das Album ebenso tönt wie die beiden Songs der Single, mischen SATAN in den Polls dieses Jahr ganz oben mit. Da bin ich sicher.

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04.07.2018

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