Scarab - Martyrs of the Storm

Review

Kurz notiert

SCARAB aus Ägypten folgen ihren Brüdern im Geiste von NILE, NERVECELL, MAAT und ähnlich gelagerten technischen Death Metal Bands, die das präzise Geballer durch orientalisch (wirkende) Skalen ein wenig aufmöbeln, auch auf ihrem neuen, dritten Album „Martyrs of the Storm“ einmal mehr. Das ist alles recht professionell und instrumental mit Händchen gespielt, allerdings leistet die Band sich bei der speziell beim Schlagzeug äußerst kratzigen und übersteuernden Produktion nicht gerade kleine Mätzchen. Das macht es wirklich anstrengend, der Musik über fast eine Stunde Spielzeit zu folgen. Womit wir beim zweiten Problem wären: Die Songs sind schlicht nicht dynamisch und abwechslungsreich genug, um teilweise ihre Laufzeit deutlich oberhalb der 5-Minuten-Marke zu rechtfertigen. Prügeln können SCARAB gut, darüber hinaus sticht allerdings nichts wirklich heraus, alles verkommt zu einem undurchdringlichen Ganzen, wo die Songs kaum auseinander gehalten werden können. Nicht im positiven Sinne eines einnehmenden Sounds, sondern im Sinne von fade werdender Musik und schwindendem Interesse. „The Dwellers Beneath“ kann immerhin mit einem beeindruckendem Solo und gewisser Eingängigkeit punkten. Das ist aber über Albenlänge schlicht zu wenig, um sich auf dem Markt gut zu positionieren. Lieber zu den letztens noch in den News aufgegriffenen AETERNAM oder sogar dem Vorgänger „Serpents of the Nile“ von SCARAB greifen. Oder jeglicher Veröffentlichung der im Eingang genannten Bands.

13.03.2020

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