Secret Sphere - Sweet Blood Theory

Review

„Sweet Blood Theory“ ist bereits der fünfte Longplayer der italienischen Band SECRET SPHERE. Mir sind die sechs Leutchen vom großen Stiefel bislang nicht aufgefallen. Mag sein, dass ich schon mal den ein oder anderen Song von ihnen gehört habe, doch eine Erinnerung daran ist nicht geblieben.

Das mag an der Tatsache liegen, dass SECRET SPHEREs Power Metal absolut durchschnittlich ist und wie schon tausend mal gehört klingt. Auch die symphonischen Untermalungen, die sie gerne verwenden, können keine Akzente setzen. Die Vergleiche in der Machart der Songs gehen am Ehesten in die deutsche Power-Metal-Ecke zu Bands wie GAMMA RAY, während der gelegentliche Keyboardbombast wiederum an EDENBRIDGE und Konsorten erinnert. Allerdings wird die Klasse der Genannten nicht annähernd erreicht.

Es gibt schon eingängige Melodien und Refrains, die zum Mitsingen anregen. Die Stücke „Welcome To The Circus“ oder „Bring On“ zeichnen sich zum Beispiel durch eine gewisse „Happy Metal“-Attitüde aus. Kompositorisch bieten sie allerdings nichts Neues, sondern greifen auf Hooks zurück, die man auch von FREEDOM CALL schon zu Genüge gehört hat. Und das Keyboard klimpert bisweilen zu sehr als Hintergrundberieselung neben manchen Stücken her.

Von der technischen Seite kann man den Italienern eigentlich nichts vorwerfen. Ihr Handwerksgerät beherrschen sie. Vom Songwriting her, wird dem Hörer aber nur Power-Metal-Durchschnittskost mit mangelnder Eigenständigkeit präsentiert. Kleine Lichtblicke gibt es bei dem progressiv arrangierten Titeltrack „Sweet Blood Theory“. Doch das Gros ist einfach ein Aufguss von x-mal gehörtem Material.
Den Gesang finde ich ziemlich ausdrucksschwach. Zugute halten muss man dem Manne mit dem schönen Namen Ramon Messina, dass er die hohen Töne trifft und sich nicht in endloses Kastratengekreische verstrickt.

Auf „Sweet Blood Theory“ entdeckt der geneigte Power-Metal-Anhänger keine frischen Elemente oder gar innovative Ideen. Wer aber jedes Werk des Genres sein eigen nennen will und hier zuschlägt, kann sich zweifellos an der vorhandenen Eingängigkeit des Liedguts erfreuen.

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12.11.2008

Der metal.de Serviervorschlag

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