Sonic Syndicate - Love And Other Disasters

Review

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„Love And Other Disasters“ ist das zweite Album der schwedischen Senkrechtstarter SONIC SYNDICATE, welches sie nur ein Jahr nach ihrem Debütalbum „Only Inhuman“ bei Nuclear Blast veröffentlichen. Wenn man bedenkt, wie viel die sechs Schweden innerhalb des letzten Jahres auf Tour waren, scheint es fast unglaublich, dass sie noch Zeit für das Schreiben und Proben der neuen Songs fanden. So verwundert es nicht, dass ein Teil bereits während dieser Tourneen (u.a. mit SOILWORK, CALBAN und NIGHTWISH) entstand, alles weitere wurde Anfang 2008 innerhalb von vier Wochen intensiver Arbeit im Proberaum komponiert. Kurz darauf ging es für die Aufnahmen in das Black Lounge Studio zu Jonas Kjellgren, der schon als Produzent für „Only Inhuman“ fungierte.

Bereits mit dem ersten Song „Encaged“ zeigt sich die Energie, die SONIC SYNDICATE wohl im Blut steckt und bereitet auf das vor, das dem Hörer in den folgenden vierzig Minuten bevorsteht. Hier werden bereits die für SONIC SYNDICATE typischen Elemente miteinander vereint: das Wechselspiel zwischen dem klaren Gesang Rolands und Richards Screams, eingängige Melodien, treibende Rhythmen und groovende Riffs.
Richtig hitverdächtig kommt „Jack Of Diamonds“ daher. Abgesehen von dem sehr eingängigen Keyboard-Intro wartet der Song mit einem Refrain auf, der geradezu zum Mitsingen zwingt. „My Escape“ ist einer der ruhigen und stimmungsvollen Songs des Albums, bei dem komplett auf Shouts verzichtet wurde. Rolands Stimme steht im Vordergrund und wird von gefühlvollen Melodien untermalt. Ein Song zum Schmachten und Feuerzeuge schwenken, der den Mädchen die Tränen in die Augen treiben wird. Ähnlich „Contradiction“, das sehr ruhig beginnt, sich jedoch zunehmend steigert. Trotz der musikalischen Steigerung wird im Gesang durchgehend auf Shouts verzichtet, und die beiden Sänger überzeugen mit ihren Singstimmen.
Ganz typisch, mit treibenden Rhythmen, eingängigem Refrain und dem Wechselspiel der Sänger, präsentiert sich dagegen „Fallout“, und bei „Powershift“ werden diese typischen Elemente noch durch massive Keyboard-Arrangements ergänzt.
Insgesamt umfasst die reguläre CD zehn Songs. Die limitierte Version von „Love And Other Disasters“ wird zusätzlich eine Bonus-DVD und die zwei Bonus-Tracks „Ruin“ und „Dead Planet“ beinhalten.

Alles in allem lässt sich zu „Love And Other Disasters“ sagen, dass hier ein hitverdächtiger Song den nächsten jagt und SONIC SYNDICATE die Charts wohl im Sturm erobern werden. Die sechs jungen Schweden haben mit diesem Album zudem bewiesen, dass ihr erstes Werk durchaus kein glücklicher Zufall war oder man sie gar als Teenie-Band abstempeln könnte. Nichts desto trotz muss gesagt werden, dass sie trotz erkennbarer Weiterentwicklung ganz klar wie SONIC SYNDICATE klingen und wer „Only Inhuman“ nicht mochte, dem wird auch „Love And Other Disasters“ nicht gefallen. Den Fans hingegen dürfte dieses Album noch mehr Freude bereiten als der Vorgänger.

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12.09.2008

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5 Kommentare zu Sonic Syndicate - Love And Other Disasters

  1. yoda sagt:

    Hitverdächtig? Ich nenne das unglaublich langweiligen, uninspirierten, glatt und totproduzierten, effektheischerischen, seelenlosen und durchgestylten Pseudometal. Die schwedische, nochmals deutlich miesere Antwort auf Bullet for my Valentine. Kannste mit Wucht in die Tonne kloppen!

  2. Anonymous sagt:

    Zunächst einmal muss ich etwas zu dem Kommentar über mir sagen: Schade das sich hier Leute zu Wort melden können die absolut keine Ahnung von der Welt oder in diesem Fall von guter Musik haben denn Sonic Syndicate beweist mit dieser CD das sie es drauf haben, das merkt man schon beim Opener – Encaged… und das gute daran ist sie bleibe auf diesem hohen Niveau. Wem "only inhuman" gefallen hat wird auch "Love and other disasters" lieben.

    8/10
  3. Anonymous sagt:

    "Only inhuman" war schon ein extrem geiles Album, aber das hier hat all meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Die extrem geile Mischung von Melodie, Death Metal, Metalcore und ein paar Thrash-Einlagen wurde hier weiter perfektioniert, man höre sich "Power shift" an, einer der geilsten Songs die ich bisher gehört habe. Aber auch ruhigere Songs, wie "Contradiction" sind sehr gelungen und machen dieses Album zu einem nahezu perfektem Meisterwerk. Weitere Anspieltipps sind "Jack of diamonds", "Damage control", der Bonustrack "Ruin" und "My escape".
    Einziger Kritikpunkt: Die Spielzeit: 1-2 Songs mehr hätten vielleicht nicht geschadet, aber der Qualität der Musik wird davon ja nicht beeinträchtigt und von daher gibts die volle Punktzahl!!! Sehr geil.

    10/10
  4. Anonymous sagt:

    Eigene Meinung = keine Ahnung also? Um der Götter Willen, wie dumm bist du denn bitte? Das Zeug von denen wurde doch auch totproduziert. Man siehe sich diese Witzfiguren doch nur mal an. Die Musik hat man schon 10000000000000 mal woanders gehört, aber dafür, dass sie ihr Handwerk verstehen, und der Song "Affliction" ein Ohrwurm ist, kriegen sie 4/10

    4/10
  5. leo.sûômî sagt:

    Also mehr auf die Nerven gehen kann einem eine Band gar nicht!.. Und so was wird auch noch als Melo-death bezeichnet.. totaler Mist.

    1/10