Spellbreaker - House Of Cards

Review

Beim Lesen der Genre-Angabe werden sich die meisten von euch denken: „Metal? Ja, was für ein Metal? Heavy, Thrash oder Melodic Death?“ Die Antwort: Alles. Diese Band in eine Genre-Schublade zu zwängen, wäre der Vielseitigkeit ihrer Musik gegenüber nicht gerecht.

Während „Borders“ eher in Richtung (softer) Black Metal geht, würde „Losing Home“ sich als Halbballade auf einem METALLICA-Album gut machen (Überhaupt könnten ein paar Songs problemlos auf „Kill ‚em All“ stehen). Viele Songs erinnern an die alte Garde, aber die neue kann man auch raushören. Das Album ist generell guter Headbang-Stoff, aber im Titelstück meint der Verfasser dieser Zeilen einen kleinen Rap rauszuhören.

An dieser Stelle muss man aber auch das gute Artwork von Timon Kokott loben, das das Beste an diesem rundum gelungenen Package (abgesehen von der Musik) ist. Dieses Artwork lädt geradezu ein, nach Hinweisen auf die Songtexte zu suchen.

Apropros: Alle Texte wurden vom Bassist/Sänger Lance Christensen geschrieben, der uns nicht nur die Missstände der Vergangenheit („The Siege Of 73“) verarbeitet, sondern auch die der Gegenwart („House Of Cards“).

Unterm Strich bleibt ein gutes Album, in das jeder, der neugierig geworden ist, mal reinhören sollte.

17.02.2015

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