The Black Wizards - Reflections

Review

KURZ NOTIERT

THE BLACK WIZARDS aus Portugal haben ihr Leben unter das Zeichen des Fuzz gestellt. Zumindest erhält man diesen Eindruck bei einem Blick in die Diskographie der Band. Die Debüt-EP trägt den Namen „Fuzzadelic“, das letzte Album heißt „What The Fuzz!“. Dass es sich dabei um eine treffende Selbsterkenntnis hat, wird bereits mit den ersten Tönen des neuen Albums „Reflections“ klar.

Verzerrt knarzende Gitarren dröhnen aus den Boxen, überzogen mit psychedelischen Effekten, die Richtung Sternenhimmel weisen. Hinzu gesellt sich eine lockende weibliche Stimme, die ab und zu in der Unendlichkeit verhallt. Der Sound auf „Reflections“, das kann man an dieser Stelle schon einmal festhalten, ist für eine Platte dieses Genres genau passend.

Und die Songs an sich? In diesem Punkt belassen es THE BLACK WIZARDS beim Zelebrieren alter Standards. Zwar haut hier und da mal eine geile Gitarrenmelodie oder ein lässiges Riff den Zuhörer weg, aber zu häufig finden sich mit lahmen Songs wie „Starlight“ belanglose Filler auf dem Album. Für die obersten Ränge fehlt der Band noch das gewisse Etwas, wie die Verwegenheit von DANAVA, das Hit-Gespür von WITCH oder nicht zuletzt die Experimentierfreude von THE NEPTUNE POWER FEDERATION. Genre-Fans können dennoch bedenkenlos ein Ohr oder einen kleinen Zeh riskieren.

01.09.2019

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