The Deep Eynde - Bad Blood

Review

Also von mir aus kann der Sommer kommen. Ich bin bereit für die nächsten Touren durch die Gegend. Na ja stimmt, der Sprit ist mal wieder unverschämt teuer. Ach egal, solange es solche Platten wie „Bad Blood“ gibt, muss man eben mal tiefer in die Tasche greifen und mit runtergemachten Fenstern und aufgedrehtem Radio umhergurken.

Denn die fünf Jungs aus Kalifornien machen mit ihrem geilen, fiesen Schweinerock gepaart mit Punk Rock der Marke SOCIAL DISTORTION, DEAD KENNEDYS oder RAMONES, einfach nur gute Laune und eine Menge Spaß. Sänger Fate Fatal, der immer wieder an Iggy Pop zu seinen Glanzzeiten erinnert, untermalt die simple, vor Rock`N`Roll nur so triefende Mucke nahezu perfekt.

Schon der Opener „Kiss Of Violence“ lässt vor meinem geistigen Auge einen kleinen, versifften Club erscheinen, in dem die Band gerade eine schweißtreibende Show abliefert. „We Don´t Care About You“ ist eine richtig geile Rock-Nummer, die auch aus dem Hause VELVET REVOLVER hätte stammen können. Anspieltipp! Und bei „Date From Hell“ kommen eindeutig die RAMONES heraus, was man der Band aufgrund des starken Songs nicht übel nehmen sollte. Der Song geht ziemlich gut ab und besitzt einen hohen Wiedererkennungswert. „Divide The Day“ sollte an dieser Stelle auch genannt werden, da dieser Track einen gewissen Reiz ausstrahlt. Um einen Titel wie „Christfuck“ beneidet wohl jede Black-Metal-Combo die Band. Ich kann zwar nicht genau sagen, um was es bei dem Song im einzelnen geht, aber mit den Christen und Gott wird hier nicht gerade zimperlich umgegangen. Auch „Sik Of You“ wird dem Hörer einfach so vor die Füße gerotzt, viel Spaß beim aufwischen!

Insgesamt bietet „Bad Blood“ zwar nicht gerade viel Abwechslung, aber das erwartet doch auch wirklich niemand bei solcher Mucke. Die Band hat es einfach voll drauf, kleine Hits zu schreiben, die direkt in den Fuß bzw. den Nacken gehen. Dass sie dabei frisch, spritzig und wild klingen, ist ebenso von Vorteil wie die starke Produktion, die genug Ecken und Kanten übrig gelassen hat.

Sollte die Band bei euch in der Nähe spielen lege ich euch ans Herz, denen mal einen Besuch abzustatten.

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20.05.2007

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1 Kommentar zu The Deep Eynde - Bad Blood

  1. xXx-Oimel-xXx sagt:

    Mir gefiel schon der Vorgänger „Shadowland“ mit seiner Mixtur aus Punk, Rockabilly & düsteren Goth Rock sehr. Die Band legt großen Wert auf den Begriff Death Rock. Mir mag es schnuppe sein, solange die Musik fetzt.
    „Black Blood“ wirkt im Gegensatz zum Vorgänger etwas punkiger & härter. Wobei man den Begriff härter nicht auf die Goldwaage legen sollte, denn die Musik rockt nach wie vor geschmeidig.

    8/10