The Heatlers - The Heatlers

Review

Das schöne an MOTÖRHEAD ist ist die unvergleichliche Gelassenheit, mit der sie seit gefühlten hundert Jahren Songs veröffeltichen, die in Sachen Drive ihresgleichen suchen. Das schöne an THE HEATLERS, einer kleinen italienischen Band, ist, dass sie zumindest Ansatzweise versuchen, wie Kilmister, Campbell & Dee zu klingen.

Was ihnen dabei allerdings vollkommen fehlt, ist eben jene Gelassenheit. An ihre Stelle tritt ein ungemein erzwungen wirkender Humor, dessen inhaltliche Mitte irgendwas mit dem Konsum von Fleisch zu tun hat und sich dabei im Wesentlichen aus unlustigen Wortspielen speist. Dass das ganze derart aufgesetzt rüberkommt ist vor allem deswegen schade, weil die musikalische Seite der selbstbetitelten Debüt-EP gar nicht so übel ist. Man kann sich das als eine sauber einstudierte Mischung aus MOTÖRHEAD und ROSE TATTOO vorstellen, inklusive völliger Ignoranz für stilistische Weiterentwickklung oder gar Moden.

Solange aber das Gesamtpacket so unglaublich Stumpf daherkommt, fällt der Genuss der Musik schwer – schließlich gehört zu anständigem Rock’n’Roll auch immer eine gehörige Portion Attitüde, und die ist durch schlechte Witze einfach nicht zu ersetzen.

19.07.2010

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