The House Of Capricorn - Morning Star Rise

Review

„Morning Star Rise“, das vierte Album der neuseeländischen Doomrocker THE HOUSE OF CAPRICORN, ist bereits im November vergangenen Jahres im Hause Svart Records erschienen. Grund genug, sich mit der Scheibe endlich einmal auseinanderzusetzen. Und das lohnt sich durchaus: Die drei Herren aus Auckland haben auch mit ihrer vierten Platte ein überzeugendes Stück Musik gestrickt.

Man sitzt noch gar nicht richtig, da rumpelt einem schon der lärmende Opener „The Road To Hell Is Marked“ ins Ohr. Robust und treibend, mit derben Vocals und plärrender Gitarre geht es zur Sache – und schon ist man drin im Sog in die Unterwelt: In den folgenden 42 Minuten gibt es (selbstbetitelten) Apocalyptic Devil Rock auf die Gehörgänge – so kann man das durchaus nennen, was da fließend zwischen den Grenzen von Stoner Rock, Doom und Sludge spielt und dabei noch mit eingängigen Passagen aufwartet.

Meine Favoriten: Das herrlich unaufwendige „The Only Star In The Sky“ und „Ivory Crown“, das im Refrain nahezu hymnisches Potential offenbart. Der kurze instrumentale Ausreißer „Covenant’s Ark“ stellt den Hörer mithilfe von Noise-Elementen und reduzierter Gitarre fröstelnd auf freies Feld, bevor es zum Ausklang nochmal statischer wird: „Dragon Of Revelations“ kommt noch einmal merklich, aber ohne Langeweile aus der Doom-Ecke und zieht sich als längstes Stück über gute neun Minuten.

Leute, die sich gern holistisch mit einer Platte auseinandersetzen, dürften das Fehlen der Texte im Booklet bemängeln. Schade eigentlich. Denn der spärliche Einblick, den das im Netz verfügbare Lyric-Video zum Song „Our Shrouded King“ gewährt, lässt erahnen, dass auch hier ordentliche Arbeit geleistet wurde.

Im Vergleich zur vorangegangenen Platte liegen die Titel enger beieinander, ohne jedoch beliebig zu wirken. Allerdings will sich der eine oder andere Song nicht sofort einbrennen. Dennoch: Beim Sound wurde noch eine Schippe Dreck zugelegt und THE HOUSE OF CAPRICORN liefern ein in Gesang und Instrumenten stimmiges Klangbild. Eine runde Sache, die Scheibe – empfehlenswert für Eingefleischte, für Genreliebhaber, für alle!

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30.04.2015

Wird schon!

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