The New Roses - Dead Man's Voice

Review

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Die Achtziger und frühen Neunziger waren die Hochphase des Sleaze Rocks wie des Glam / Hair Metals. Ein glamouröse Zeit des Stadionrocks, der Superstars (also die echten…), Groupies, Alkohol, Drogen, Exzesse. Die ganz Großen von damals sind heute immer noch Giganten, viele andere längst abgetreten, nur noch ein Schatten ihrer selbst oder kommerziell und damit in Sachen Bekanntheitsgrad zumindest stark abgerutscht. Nun schickt Wiesbaden die 2007 gegründeten örtlichen Vertreter THE NEW ROSES mit ihrem zweiten Album „Dead Man’s Voice“ ins Rennen, um dieser tollen Phase des Rocks Tribut zu zollen respektive mit viel Spaß in den Backen ordentlich abzurocken.

Man merkt THE NEW ROSES gleich an, dass sie den Rock’n’Roll im Blut haben. „Dead Man’s Voice“ pendelt zwischen Sleaze Rock, klassischem Hard Rock und Glam Metal, hat dabei noch einen ordentlichen Schuss Blues sowie etwas Southern Rock und wirkt wunderbar lässig, klingt authentisch nach Westcoast, einwandfrei sauber und knackig gespielt. Der Charakter ist etwas dreckig und räudig, wie es auch bei den jeweils ganz alten GUNS N‘ ROSES, CINDERELLA und FASTER PUSSSYCAT der Fall war. Man hör auch LA GUNS, AEROSMITH und THE QUIREBOYS deutlich raus. Und das wichtigste – THE NEW ROSES haben tatsächlich auch echte Ohrwürmer geschrieben! Schon das „Dead Man’s Voice“ eröffnende „Heads Or Tails“ ist ein flotter Song mit dicker Hookline, die sofort im Ohr hängen bleibt. Das räudige Stück strotzt nur so von der Energie früher CINDERELLA und der Gesang klingt passenderweise ganz nah an Tom Keifer. Oder „Partner in Crime“ mit seinen richtig starken Gesangsmelodien, die unter die Haut gehende Ballade „What If It Was You“. Weniger gut schmeckt mir persönlich das moderne, etwas an BON JOVI erinnernde „I Believe“. Alles in allem ist „Dead Man’s Voice“ ein überdurchschnittlich gutes Album und man merkt, wie viel Spaß die THE NEW ROSES an dieser Musik haben. Neue Impulse geben sie nicht, mit den ganz Großen können sie auch noch nicht mithalten, aber für tolle Stimmung und schöne Kurzweil sorgen.

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24.02.2016

Geschäftsführender Redakteur (stellv. Redaktionsleitung, News-Planung)

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16.08. - 19.08.23metal.de präsentiertSummer Breeze 2023 (Festival)Archspire, Beartooth, Be'Lakor, Cobra The Impaler, Decapitated, Dying Fetus, Eluveitie, END, End Of Green, Excrementory Grindfuckers, Groza, Gutalax, Imminence, In Extremo, In Flames, Kanonenfieber, Knocked Loose, Legion Of The Damned, Mono Inc., Motorjesus, Novelists FR, Obituary, Orbit Culture, Powerwolf, Shadow of Intent, Signs of the Swarm, Sleep Token, The Spirit, Stick To Your Guns, Tankard, Terror, The New Roses, Trivium, Trollfest, Unto Others, Versengold und While She SleepsSummer Breeze Open Air, Dinkelsbühl, Dinkelsbühl

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