Thirdear - Resilience

Review

KURZ NOTIERT

Nachdem die Brasilianer THIRDEAR vor zwei Jahren mit der EP „A New Cycle“ eine erste Duftmarke setzten, legt der Fünfer aus Curitiba mit „Resilience“ nun im Full-Lenght-Format nach. Die Platte bietet acht Stücke im Schnittfeld von Djent und Progressive Metal, kann dabei allerdings nur zu Teilen überzeugen. Insbesondere die erste Albumhälfte leidet unter der überwiegenden Blutleere des Materials: Zwar weisen die beteiligten Musiker in teils beeindruckender Manier nach, dass sie ihre Instrumente beherrschen – ein wirklicher Hörfluss mag im Zuge der teils arg verschachtelten und wenig stimmigen Kompositionen aber nicht enstehen. Grund dafür sind auch die zwar abwechslungsreichen, aber recht gekünstelt klingenden Vocals. Erst gegen Ende agieren THIRDEAR ausgereifter und fügen ihrem Sound mit dem prog-rockig angehauchten „Pílula“, dem entfernt an die diesjährigen Djent-Durchstarter VOLA erinnernden „The Great Reset“ sowie dem mit Math-Schlagseite versehenen Schlusstrack „Healing Process“ interessante Nuancen hinzu, die aufhorchen lassen. Insgesamt gesehen bedienen die Brasilianer jedoch viel zu oft das gern bemühte Klischee vom gefühl- und seelenlosen Djent. „Resilience“ dürfte daher auch bei eingefleischten Fans des Genres nur bedingt Gehör finden.

11.06.2015

"Am Ende isses immer Arbeit."

Der metal.de Serviervorschlag

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