Thy Majestie - Jeanne D´Arc

Review

„Jeanne D´Arc“ ist bereits das dritte Album der italienischen Epic/Powermetal Band THY MAJESTIE. Vor gut 8 Jahren in Palermo gegründet, haben sich die Jungs bereits einen gehörigen Status erspielt und können ohne weiteres mit LUCA TURILLI, LABYRINTH oder RHAPSODY erwähnt werden. Durch ihre großartigen Melodiebögen, ihr vorwiegend progressiv-symphonisches Songwriting, sowie die fantastischen Konzepte haben sie schnell das Herz vieler Metalfans erobert. Auch ihr neues Album „Jeanne D´Arc“ macht da keine Ausnahme. Überzeugende Arrangements und faszinierend umgesetzte Geschichten in metalorchestraler Form geben keinen Grund zum Zweifel. THY MAJESTIE gehören mittlerweile zur Oberklasse der italienischen Powermetal-„Schwemme“. Dabei bieten sie nicht nur musikalischen Tiefgang, nein auch textlich orientiert man sich mit Songs wie „… for Orleans“, „Inquisition“ oder „Siege of Paris“ ganz nach geplantem Konzept. Einzig allein das Cover finde ich trotz des „Made by Carl-Andre Beckston“ (EDGUY, MIKE TERRANA, BRAZEN ABBOT“ ehrlich gesagt etwas einfältig. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen. Dies soll jedoch den musikalischen Glanzleistungen der Band keinen Abbruch bieten. THY MAJESTIE liefern mit ihrem neuen Album ein wahrlich atmosphärischen Werk mit starkem historischem Tiefgang ab, das zu keiner Zeit irgendwelche Langeweile aufkommen lässt. Ein Album das man als Powermetalfreak ohne wenn und aber einfach sein Eigen nennen muss.

19.02.2006

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 30594 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

2 Kommentare zu Thy Majestie - Jeanne D´Arc

  1. Anonymous sagt:

    Mal ehrlich: die Musik ist wie das Cover, nämlich höchst einfältig. Rhapsody und Stratovarius als Vorlage, dazu ’ne Portion Edguy… Sind schon die Vorbilder unter aller Wertungsmöglichkeit, so bestehen diese Brüder wenigstens durch Ihren Enthusiasmus. Das reicht leider nicht. Für Flitzefinger 1 Punkt, dafür, dass der Vocalist in den Strophen hin und wieder mal einen Ton trifft, den zweiten. Den dritten für gelegentlich aufflackernde Songideen, für das beschämende Cover gibts einen Minuspunkt, macht also in der Summe zwei. Dennoch: hundertmal besser als die neue Edguy!

    2/10
  2. endamon sagt:

    Totaler Mumpitz!

    Genauso wie die Vorgänger, grandioses Werk! Für die die Rhapsody gut finden und auf anspruchsvolle Songstrukturen können eine lohnenswerte Alternative!

    9/10