Torpedohead - Let’s Go For A Ride

Review

Nachdem man bereits für das Debütalbum “Lovestick Avenue“ fast durchweg gute Rezensionen ernten konnte, steht die Frankfurter Band TORPEDOHEAD mit ihrer neuen EP “Let’s Go For A Ride“ bereit, um ihren Fans auch dieses Mal wieder energischen Rock’n’Roll vor den Latz zu knallen. Dabei konnte heuer mit Eat Music ein Label gefunden werden, nachdem das Erstlingswerk noch in Eigenregie entstand.

Bereits ein Blick auf die Spielzeit und die Trackanzahl der EP, knapp 15 Minuten bei fünf Songs, lässt erahnen, dass man es hier nicht mit komplexen, progressiven Songs zu tun hat, sondern mit rotzigem, dreckigem Vollgas-Rock’n’Roll direkt aufs Fressbrett. Gleich beim Opener “Brave New World“ fühlt man sich in dieser Einschätzung bestätigt, so überzeugt der Song mit purer Energie, die den Hörer sofort in ihren Bann zieht. Schon nach den ersten knapp drei Minuten des Silberlings ist klar, dass die Band ein erhebliches Talent in Punkto Songwriting besitzt. Bei “Black Rain“, “Moonshine Highway“ und vor allem “Cadillac Beach“ manifestiert sich dieser Eindruck abermals, denn die Lieder bleiben sofort in den Gehörgängen haften und verlassen diese auch nicht mehr so schnell. Unweigerlich denkt man an eine Live-Situation, für welche diese Tracks wie geschrieben zu sein scheinen. Neben der Eingängigkeit bestechen die Stücke auch durch ihre schön rockigen Riffs und dem meist treibenden Rhythmus, der sogar Tote in Bewegung versetzen würde. Aber auch die andere Facette des Rock’n’Roll kommt nicht zu kurz, so geht der Rausschmeißer “Paintrain“ etwas gefühlvoller zu Werke und kann durchaus als lupenreine Ballade bezeichnet werden, die den Silberling würdig beendet.

Straight und rotzig – aber dennoch eingängig. Diese Attribute beschreiben die Musik von TORPEDOHEAD wohl am besten. Nachdem das Debütalbum bereits sehr großen Anklang gefunden hat, werden die Kritiker auch bei “Let’s Go For A Ride“ kaum Anlass für schlechte Rezensionen haben. Wer auf erdigen, rifflastigen Rock’n’Roll mit hohem Mitgrölfaktor steht, sollte dem Trio auf jeden Fall eine Chance geben.

11.11.2010

Der metal.de Serviervorschlag

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