Twelve Foot Ninja - Vengeance - A Graphic Novel

Review

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Australiens Experimental-Metaller TWELVE FOOT NINJA legen Wert auf das große Ganze und veröffentlichen auch dieses Mal nicht nur ihr neues Album „Vengeance“, sondern schicken zeitgleich auch ein weiteres Comic, was den selbigen Namen trägt auf den Markt. Die Graphic Novel wurde von Gitarrist der Band, Stevic Mackay geschrieben, und mit Artworks von George Evangelista versehen. Bereits bei den letzten Alben-Veröffentlichungen der Band konnte man zeitgleich ein Comic erwerben. Die Story sowie die grafische Darstellung hat sich über die Jahre jedoch verändert. Die bisherigen Bände stehen alle losgelöst von dem jetzigen und können einzeln betrachtet werden. „Vengeance“ ist dabei vom Bildmaterial weitaus düsterer gehalten und realistischer gezeichnet als seine eher bunteren, seichteren Vorgänger.

TFN_graphic novel - Vengeance (3D)

Ein Ninja begibt sich auf Reisen um zu rächen

Hier wollte man wohl die Rache, die Dramatik, zusätzlich mit der grafischen Darbietung hervorheben. Was durch aus auch seine Wirkung zeigt. Mit „Vengeance“ will die Band die Geschichte aufzeigen, die hinter all dem steckt. Wer tiefer in diese Materie einsteigen möchte, der sollte sich das ebenfalls am 15.10.2021 erscheinende Buch „The Wyvern And The Wolf“(geschrieben von Nicolas Snelling; inspiriert durch Stevic Mackay und seiner Frau Fiona Permezel, die den Samurai-Jungen, der von einem Ninja-Clan adoptiert wurde, erfanden).

The Wyvern And The Wolf

Protagonist sowie Dreh-und Angelpunkt der Geschichte ist eben genau dieser Samurai Junge, der zum TWELVE FOOT NINJA wurde. Sein Ziel ist Rache.

Zwischenwelten, außerirdischen Wesen und Samurais

Mittels der Fähigkeit durch die Dimensionen zu reisen, jagt er seinem Erzfeind, einem außerirdischen Wesen, hinterher um eben dieses zu bekämpfen. Für die Erzählung, lässt die grafische Novelle, den Leser mit dem Ninja, welcher den Namen Kiyoshi trägt, durch die Zeiten switchen. Für kleine, nette und nicht minder amüsante Momente, sorgen zwei-drei kleine Nebenstories, die mit dem eigentlichen Handlungsstrang nicht immer unbedingt etwas zu tun haben, dennoch für etwas Abwechslung von der ernsten Stimmung des Hauptthemas, sorgen. Lacher garantiert.

Über den Tellerrand geblickt

Wer sich zu den absoluten TWELVE FOOT NINJA – Fans zählt und ein grundsätzliches Interesse an Ninjas, japanischer Kampfkunst sowie das Wandern zwischen Zeit und Raum und Dimensionen hat, der liegt mit dem Erwerb der grafischen Darstellung und Erzählung von „Vengeance“ nicht falsch. Für das „Project Vengeance“, welches die Australier über Jahre planten und an deren Realisierung aufwändig gearbeitet wurde, wird in jedem Fall der Hut gezogen. Hier bleibt es nicht nur bei der Musik, sondern der Blick fiel weit über den Tellerrand.

Ein Bruchteil der Geschichte, die noch in den Köpfen schlummert

Unterm Strich muss man sich natürlich eingestehen, dass es sich hierbei nur um einen Bruchteil der ganzen Geschichte handelt. Was weiterhin im Kopf von Stevic Mackay schlummert und auf Veröffentlichung wartet, was diese Novelle noch für den Fan parat hält, wie heißt es so schön… Fortsetzung folgt.

 

14.10.2021

It`s all about the he said, she said bullshit.

Der metal.de Serviervorschlag

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