Uada - Devoid Of Light

Review

Galerie mit 8 Bildern: Uada – Under The Black Sun 2019

Gerade einmal etwas mehr als 33 Minuten brauchen UADA, um zu untermauern, dass sie einer DER Newcomer im Jahr 2016 sind. „Devoid Of Light“ frisst sich nämlich mit seiner dominant melodischen Ader sofort ins Langzeitgedächtnis.

UADA erinnern mit ihrer Vorliebe für einnehmende und über den restlichen Instrumenten thronende Leadgitarren gerne mal an die derzeit gefeierten polnischen Vertreter des Black Metals, besitzen aber dennoch ihren ganz eigenen Klang. Das liegt vor allem daran, dass „Devoid Of Light“ sich weniger an hypnotischer Monotonie ergötzt, sondern offensiv die Abwechslung sucht.

Breaks, Tempowechsel und verschiedene atmosphärische Nuancen sind keine Seltenheit. Schwer zugänglich ist „Devoid Of Light“ nicht, bietet dennoch auf lange Sicht ein großes Potenzial. Einerseits weil UADAs Stil sofort ins Ohr schießt, anderseits weil das Quartett aus Portland, Oregon eine begeisternde Detailverliebtheit an den Tag legt.

Das großartige „Our Pale Depature“ zeigt sich stürmisch, birgt aber immer wieder harmonische, ergreifende Zwischenmomente inklusive einem fantastischen Lead. Ähnlich stark, wenn auch immer mit anderem Gesicht, präsentieren sich die restlichen vier Stücke des Albums: Mit einer ordentlichen Portion Groove („S.N.M.“) oder Überraschungen wie einer klar dem traditionellem Heavy Metal entstammenden Gitarrenarbeit („Black Autumn, White Spring“) sorgen UADA immer wieder für Spannung innerhalb der ansonsten pfeilschnellen Songs.

„Devoid Of Light“ nur als sehr gutes Album zu klassifizieren, würde den intensiv bis mitreißenden Songs nicht gerecht werden. „Großartig“ trifft es da schon deutlich eher. UADA haben es verstanden, diverse Einflüsse zu vereinen und zeitgleich den Zahn der Zeit im Black Metal zu treffen, ohne großartig abzukupfern. Melodischer Black Metal mit hervorragend klarem Sound, der in einem Wort zu erfassen ist: begeisternd!

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Uada - Devoid of Light by Uadabei amazon19,97 €
11.05.2016

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12.08. - 15.08.20metal.de präsentiertSummer Breeze 2020 (Festival)1914, Agrypnie, Alestorm, Amenra, Amon Amarth, Amorphis, Angelus Apatrida, Any Given Day, Architects, Avatarium, Belzebubs, Benediction, Benighted, Blasmusik Illenschwang, Bloodywood, Bodom After Midnight, Carbon Killer, Cattle Decapitation, Clutch, Combichrist, Conjurer, Cytotoxin, Dark Funeral, Dark Tranquillity, Dawn Of Disease, Debauchery, Despised Icon, Devin Townsend, Djerv, Dwaal, Eisregen, Emil Bulls, Ensiferum, Fiddler's Green, Fight The Fight, Finntroll, Fleshcrawl, Fleshgod Apocalypse, Frog Leap, Gatecreeper, Gloryhammer, God Is An Astronaut, Gost, Gutalax, Haggefugg, Hatebreed, Havok, Idle Hands, Implore, Insomnium, I Prevail, Igorrr, Infected Rain, Jinjer, Kadavar, Kraanium, Leaves' Eyes, Lüt, Mass Hysteria, Mr. Hurley & Die Pulveraffen, Myrkur, Neaera, Necrophobic, Nekrogoblikon, Nytt Land, Opeth, Paradise Lost, Pipes And Pints, Primal Fear, Resolve, Russkaja, Sacred Reich, Saltatio Mortis, Shadow of Intent, Shiraz Lane, Siamese, Sonata Arctica, Slope, Static-X, Stray From The Path, Striker, Suffocation, Svalbard, Swallow The Sun, tAKiDA, Terror, The New Roses, The Night Flight Orchestra, The Oklahoma Kid, The Prophecy 23, The Vintage Caravan, The Wildhearts, Thundermother, Tides From Nebula, Triddana, Uada, Vitriol, Vulture, Wardruna, Warkings, While She Sleeps, Within Temptation und Wolves In The Throne RoomFlugplatz Dinkelsbühl, Dinkelsbühl
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1 Kommentar zu Uada - Devoid Of Light

  1. antiWelt sagt:

    Das war bei mir Liebe beim ersten hören. Ich mag den aktuellen vom schwedischen beeinflussten polnischen Black Metal einfach und diese Band hört sich in manchen Momenten wirklich sehr danach an. Dazu kommen noch die teilweise großartigen Melodien und ein sehr variabler Gesang. Schön aus den USA mal wieder was anderes als „Cascadian“ und Hipster BM zu hören. Dieses Facepalm Video und Artikel Vorschaubild ist allerdings eher ungewollt komisch als cool.