Unearth - Endless

Review

Galerie mit 4 Bildern: Unearth auf dem Ruhrpott Metal Meeting 2016

Bereits mit „Stings of Conscience“ konnten sich Unearth einen Namen machen; wobei diese Formulierung untertrieben scheint, sind doch viele der Meinung, das Unearth mit eben genannter Scheibe ein Meilenstein im Metalcore gelungen ist. Nun sind sie also mit der sehnsüchtig erwarteten MCD „Endless“ zurück und – glaubt man den Ankündigungen – festigen damit weiter ihren Kultstatus. Und tatsächlich knüpfen die Jungs nicht nur nahtlos an die Klasse von Songs wie „My heart bleeds no longer“ an, sondern übertreffen das Vorgängeralbum stellenweise noch. Geblieben sind die markanten Trademarks – Unearth zeichnen sich auch Anno 2002 noch durch Nackenbrecher Riffs, druckvolle Drumattacken, Killer Hooklines und am Hardcore orientierten, wütenden Gesang aus. Doch soweit ich das anhand der wenigen Minuten beurteilen kann – das Album bietet zu meinem Bedauern lediglich 15 Minuten Spiellänge – hat man die Hardcore Einflüsse bei „Endless“ zugunsten eher Metal-typischer Melodik und Schwere ein wenig zurückgenommen, was zur Folge haben dürfte, das die Hardcore Fraktion sich mit dieser MCD, und vor allem dem überragenden „The Charm“, eher schwer tun dürfte. Doch alle Freunde des mitreissenden Metalcore werden diese Scheibe mutmasslich nichtmehr aus der Hand geben wollen. Während man sich bei „Endless“ und „Internal War“ von den Arrangements her eher am Hardcore orientiert, wobei auch hier schon die Gitarrenlinien stark an Melodic Death Metal erinnern mögen, rollt mit „The Charm“ schon fast ein Schweden Death Brecher im Stile früher In Flames Titel aus den Boxen. Mit ihrer MCD haben Unearth wahrlich einen großen Wurf landen können; druckvolle Produktion, tightes Songwriting und eine nackenbrecherische Symbiose aus Hardcore und Metal lassen „Endless“ zu einem der besten Alben – soweit man bei einer Mini CD davon sprechen kann – in diesem Bereich aufsteigen. Unbedingt anchecken !

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11.12.2002

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Unearth auf Tour

14.08. - 17.08.19metal.de präsentiertSummer Breeze 2019 (Festival)Aborted, After The Burial, Ahab, Airbourne, All Hail The Yeti, Anaal Nathrakh, Anomalie, Avantasia, Avatar, Battle Beast, Beast In Black, Begging For Incest, Blasmusik Illenschwang, Brainstorm, Brymir, Bullet For My Valentine, Burning Witches, Bury Tomorrow, Carnal Decay, Caspian, Clawfinger, Code Orange, Cradle Of Filth, Crippled Black Phoenix, Cypecore, Death Angel, Decapitated, Décembre Noir, Deicide, Deluge, Deserted Fear, Dimmu Borgir, Dornenreich, Double Crush Syndrome, Downfall Of Gaia, Dragonforce, Dust Bolt, Dyscarnate, Eat The Gun, Eluveitie, Emperor, Endseeker, Enslaved, Equilibrium, Evergreen Terrace, Evil Invaders, Eyes Set To Kill, Fear Of Domination, Final Breath, Frosttide, Gaahls Wyrd, Get The Shot, Gost, Grand Magus, Gutalax, Hämatom, Hamferð, Hammerfall, Harpyie, Hate Squad, Higher Power, Hypocrisy, In Flames, INGESTED, Izegrim, Kambrium, King Apathy, King Diamond, Kissin' Dynamite, Knasterbart, Krisiun, Kvelertak, Legion Of The Damned, Letters From The Colony, Lik, Lionheart, Loathe, Lord Of The Lost, Meshuggah, Midnight, Morbid Alcoholica, Mr. Irish Bastard, Mustasch, Myrkur, Nailed To Obscurity, Napalm Death, Nasty, Oceans Of Slumber, Of Mice & Men, Orphalis, Parkway Drive, Pighead, Promethee, Queensrÿche, Randale, Rectal Smegma, Rise Of The Northstar, Rotting Christ, Skálmöld, Slaughter Messiah, Soilwork, Subway To Sally, Teethgrinder, Testament, The Contortionist, The Dogs, The Lazys, The New Death Cult, The Ocean, Thron, Thy Art Is Murder, Turbobier, Tragedy, Twilight Force, Une Misère, Unearth, Unleashed, Unprocessed, Van Canto, Versengold, Windhand, Winterstorm, Xenoblight und Zeal & ArdorSummer Breeze Open Air, Dinkelsbühl, Dinkelsbühl

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