Urfaust - Untergang

Review

Galerie mit 6 Bildern: Urfaust - Eindhoven Metal Meeting 2018

URFAUST melden sich aus ihrem Bunker zurück – und kündigen ihren Rückzug an. Denn die Niederländer haben angedeutet, dass ihr neuestes Album „Untergang“ auch gleichzeitig das letzte unter dem Banner URFAUST sein wird. Ob das Duo weiterhin musikalisch zusammen aktiv sein wird oder die Herren getrennte Wege gehen werden, ist derzeit noch spekulativ. Immerhin verabschieden sich URFAUST nicht mit leeren Händen. Und so können wir uns trotz all der schwarzen Tränen immer noch über den „Untergang“ einer Legende freuen.

URFAUST bleiben sich treu

Kaum eine Metal-Band ließ sich über ihre gesamte Karriere hinweg so schwer einordnen. URFAUST haben mit jedem Album ihre Grenzen ausgelotet und sich nie einem „Schema F“ unterstellt. Mal läuteten sie todesschwanger mit „Hoof Tar“ die schwarzen Doom-Glocken, während ein „Der Freiwillige Bettler“ wie ein anarchisch-archaisches Monument des Black Metals erscheint. URFAUST haben mit ihrer Diskografie ein düster-schweres Bollwerk aus Doom und Black Metal kreiert, das sich, frei von jeglichem Kitsch oder Makel, aus dem Untergrund emporhebt. So überrascht es wenig, dass sie auch auf „Untergang“ ihrer Linie des Unvorhersehbaren treu geblieben sind.

Ein in sich zirkulierender „Untergang“

URFAUST schaffen mit „Untergang“ ein Album, bei dem die musikalischen Themen der einzelnen Songs aufeinander eingehen. Die beiden Stücke „Leere“ und „Vernichtung“ bauen stilistisch insofern aufeinander auf, als sie die einzigen reinen Black-Metal-Stücke auf „Untergang“ sind. Mit den am Anfang und Ende stehenden Songs „Untergang“ sowie „Abgrund“ hingegen zelebrieren URFAUST alles zermalmenden Blackened Doom Metal, der sich wie ein Sog anfühlt. „Höllenkosmos“, „Reliquienstaub“ und „Atomtod“ wiederum können als Übergangswerke angesehen werden, die trotz eher simpel gehaltener Instrumentierung eine düster-bedrohliche Untergangsstimmung beschwören. Damit zirkulieren URFAUST zwischen den erzeugten Emotionen hin und her und erzeugen damit ein sich wieder und wieder aufbäumendes Monstrum, das den Hörer immer weiter in den seelischen Abgrund zieht.

Das Ende einer Ära?

Der zitierte Untergang ist damit nicht im verklärt-apokalyptischen Sinne zu verstehen, sondern bezieht sich auf den Zerfall der menschlichen Seele, der durch verschiedene Ereignisse (Sucht, Depression, Einsamkeit etc.) hervorgerufen werden kann. Das Album handelt damit auch vom Kampf gegen dieses Zerfallen, von dem Versuch, dem Drang nach Alkohol, Vereinsamung etc. zu widerstehen – ein Kampf, der verloren scheint, und den Menschen am Ende doch in den „Abgrund“ zieht.

Betrachtet man „Untergang“ im Kontext der massiven URFAUST-Diskografie ist es vielleicht nicht das stärkste Album der niederländischen Institution. Angesichts des hohen Niveaus, das URFAUST entwickelt haben, ist „Untergang“ dennoch ein überdurchschnittliches und gewohnt clever konzeptioniertes Album, das ihr Werk mehr als würdig komplettiert.

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23.08.2023

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64 Kommentare zu Urfaust - Untergang

  1. Watu sagt:

    Ja, wurde ja schon zuvor alles zu dem Album geschrieben, der Review Text gibt es auch treffend wieder. Sehr gutes Album, Old school und dennoch sehr abwechslungsreich, wohlüberlegt, tiefgründig und abgründig. Wird sicher in meinen Top 10 Jahreshighlights auftauchen. Und da mir der Backkatalog der Band noch unbekannt ist, habe ich auch einiges nachzuholen. 8 Points mit Tendenz zu 9.

    8/10
  2. MetalGerhardt sagt:

    Hab’s auch mal wieder mit Urfaust ausprobiert, aber irgendwie entwickle ich keinen Draht zu dieser Musik.
    Dabei gab es durchaus interessante Alben von dieser eigenwilligen Band. Mehr als ein, zwei Songs blieben bei mir jedoch selten hängen.
    So ergeht es mir auch mit diesem Abschlusswerk. Lediglich „Abgrund“ will mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Der Rest ist in meinen Ohren okay, aber ich bin da wohl die falsche Zielgruppe.
    Trotzdem: Einzigartige Band mit Alben, die teilweise unterschiedlicher kaum sein könnten!

    6/10
  3. nili68 sagt:

    >Einzigartige Band mit Alben, die teilweise unterschiedlicher kaum sein könnten!<

    Ich weiß nicht, was ich von solcher Bandpolitik halten soll. Ulver sind auch so 'n Kandidat. Selten ist das ein Erfolgsgarant, sofern das zumindest untergeordnet auch 'ne Rolle spielen sollte. Manchmal sind Projekte doch sinnvoll. Natürlich gibt's immer Fanbois, die alles verteidigen, wenn nur ein bestimmter Bandname da steht.. und auch Einzigartigkeit ist noch kein Qualitätsmerkmal. Jeder natürlich wie er will. 🙂

  4. Watu sagt:

    „Manchmal sind Projekte doch sinnvoll.“

    Finde ich persönlich auch, zumindest wenn es zuweit abdriftet.
    Ist ja auch nicht so, dass es nicht viele Musiker/Bands gebe die das genau so fahren. Häufig will man denke ich nicht wieder bei fast null wieder anfangen und das ist bei einem Namenswechselt ja nicht selten der Fall.

  5. nili68 sagt:

    ..andererseits: Wenn Mozart einen anderen Stil probiert hat (keine Ahnung ob der das gemacht hat), gab der sich ja auch keinen anderen Künstlernamen. Man muss zu seinem „Scheiß“ stehen, Authentizität und so.. oder gelten für ernsthafte Kunst andere Maßstäbe? Hm…

  6. Watu sagt:

    Der eigene Name steht i.d.R. aber auch nicht für ein spezielles Genre. Mozart hätte Jazz, Metalcore oder Gabba-Techno machen können, es hätte auch gepasst. ;))
    Gerade beim Metal wird häufig nicht nur ein thematisch häufig sehr vorbelasteter Name verwendet, dieser wird auch in kreativsten Schriftzügen dargestellt und kann damit meist sehr eindeutig einem Thema und Genre zugeordnet werden. Wenn man von Anfang an sehr neutral daherkommt, hat man eher die Möglichkeit sich auszutoben. Wenn man sich aber schon sehr früh sehr stark festlegt und das auch zelebrtiert, dann finde ich, sollte man diese Roots auch nicht ganz über Bord werden, sondern ein neues Projekt wählen, wenn man mal in andere Sphären „abdriften“ möchte.

  7. nili68 sagt:

    Sowas wie Image gibt es demnach wohl vorwiegend in der U-Musik. Ich glaube kaum, das Beethoven ein schnörkeliges und verziertes Logo benutzt hätte, egal was der macht. Eigentlich funktioniert auch der extremste Metal nach den gleichen Mechanismen wie Chartmusik, nur ’ne andere Ästhetik halt.

  8. Watu sagt:

    „Sowas wie Image gibt es demnach wohl vorwiegend in der U-Musik. Ich glaube kaum, das Beethoven ein schnörkeliges und verziertes Logo benutzt hätte, egal was der macht.“

    Ja, genau so meinte ich das auch. Aber im Metal schaut es halt anders aus.

    „Eigentlich funktioniert auch der extremste Metal nach den gleichen Mechanismen wie Chartmusik, nur ’ne andere Ästhetik halt.“

    In dem generischen Begriff „Mechanismen“ steckt so viel drin, ich würde dir da jetzt ad-hoc nicht zwingend zustimmen. Ist aber ein sehr weites Feld. ;))

  9. deadguy sagt:

    Ach ja immer diese Fanboys die immer alles verteidigen wenn nur ein Name draufsteht, gähn. Ich persönlich finde Bands spannend die immer wieder was anderes gemacht haben und trotzdem stets erkennbar geblieben sind, Voivod wäre ein Beispiel, Blut aus Nord oder Darkthrone ebenso. Nenn mich Fanboy, aber in meinen Ohren haben Urfaust nichts schlechtes veröffentlicht sondern nur Sachen die ein gewisses Qualitätslevel nicht unterschreiten, wobei zb Empty Space Meditation mir etwas zu gefällig ist und daher nicht mehr als gut für mich ist. Gerade dieses Album hat wieder was sehr ursprüngliches und fängt sehr viel vom alten Urfaust Vibe ein, der die ersten Alben ausgezeichnet hat, dieses spontan naive mit einer gewissen Absinth getränkten Kauzigkeit. Urfaust sind ein Unikat, eine Band die nicht wie eine andere klingt und wo es keine gibt die wie Urfaust klingt. Darum bleibt mir nur danke zu sagen für Musik die mit gelebten Minimalismus in eine ganz eigene Welt geführt hat.

    9/10
  10. nili68 sagt:

    Natürlich ist jemand, der unterschiedliche Schaffensperioden einer Band mag, nicht zwangsläufig ein Fanboy im negativen Sinne. Es gibt immer solche und solche..
    Dieses Album hier finde ich musikalisch schon ganz gut, aber der esoterische Kram geht für mich gar nicht. Für mich ist es immer ein Gesamtkunstwerk, Texte, Konzept usw. und wenn eins davon mir gegen den Strich geht.. Das ist aber nur meine persönliche Meinung und keine Kunstkritik. Wem das anders geht oder einfach nicht wichtig ist.. viel Spaß damit.

  11. deadguy sagt:

    Wenn einem esoterische Kunst gegen den Kram geht versteh ich nicht wieso man dazu trotzdem eine Meinung haben muss.

  12. deadguy sagt:

    Und madig machen lasse ich mir das schon mal gar nicht, nur schon mal vorweg

  13. nili68 sagt:

    Eine Meinung kann man deshalb haben, weil einem die Musik dennoch gefällt. So nach dem Motto: Schade.
    Wieso madig machen? Bist du so unsicher, dass die dich unterschwellig gleich angegriffen fühlst?

  14. deadguy sagt:

    Wer meint die Zeit zu haben sich ständig mit Kunst zu befassen die einem zuwider ist soll das tun, meine ist mir dafür zu schade. Und angegriffen fühl ich mich nicht, es gibt hier ja nur Leute die gerne entscheiden möchten was Musik und was nicht Musik ist.

  15. nili68 sagt:

    Wieso ständig? Gibt auch genug Black Metal (oder sonst was) ohne okkulte Inhalte, die das ernst meinen. Als Metapher oder Fantasy ist das okay. Es gibt noch genug andere „negative“ Themen, die ich ernst nehmen kann.

  16. Watu sagt:

    „Wer meint die Zeit zu haben sich ständig mit Kunst zu befassen die einem zuwider ist soll das tun, meine ist mir dafür zu schade.

    Ich check hier auf der Seite auch mal Dinge ab die mich prinzipiell nicht besonders reizen. Manchmal bilde ich mir dann ein eine Meinung dazu äußern zu können und manchmal ist es mir zuweit weg von dem, was ich überhaupt erfassen kann. Alles nicht schlimm. Hier und da entdeckt man dann was spannendes neues, für einen selbst.

    “ Und angegriffen fühl ich mich nicht, es gibt hier ja nur Leute die gerne entscheiden möchten was Musik und was nicht Musik ist.“

    Du wirkst schon angegriffen, warum weiß nur der Waldschratt.

  17. deadguy sagt:

    Und woher willst du wissen ob die Band das ernst meint oder im übertragenen Sinne? Ich fühle mich nicht missioniert und finde das Gesamtkunstwerk so wie es ist gut, wahrscheinlich wirst du mich aber versuchen vom Gegenteil zu überzeugen, macht man hier ja scheinbar gerne.

  18. metal-maniac sagt:

    Urfaust sind definitiv auf der Autobahn am Tour-Bus von Dimmu Borgir vorbeigefahren und konnten einen Blick durchs Fenster werfen. Daher ist das Konzept so wie es ist. :))

  19. Watu sagt:

    Bei dir konnte ich auch ein Blick reinwerfen, links rein und rechts wieder raus – ging problemlos! :))

  20. nili68 sagt:

    >wahrscheinlich wirst du mich aber versuchen vom Gegenteil zu überzeugen, macht man hier ja scheinbar gerne.<

    Meine Güte, warum sollte ich? k.A. ob die das ernst meinen. Kommt mir halt so vor. Wenn nicht, auch gut, je nachdem, wie man dazu steht.

  21. metal-maniac sagt:

    „Bei dir konnte ich auch ein Blick reinwerfen, links rein und rechts wieder raus – ging problemlos! :))“

    Jo, was man gut an deiner Antwort nach gerade mal 7 Minuten erkennen kann. Aber so ist das wenn die metal.de-Kommentarspalten der ganze Lebensinhalt sind :))

  22. Watu sagt:

    Ja, ich glaube an meiner vorherigen Aussage gibt es nicht’s zu rütteln. Aber sowas von in Schwarze bzw. in’s Leere getroffen.

  23. Watu sagt:

    Ich denke sowieso, dass Du ein wenig oder gar ernsthafter an Paranoia leidst und den Leuten hier irgendwas andichtest, was nur Du siehst oder glaubt zu sehen. Sieht man ja auch an deinen anderen Postings.

  24. nili68 sagt:

    Ja, manche nehmen Kommentare hier ernster als der Verfasser selber, bzw. verstehen die (absichtlich) falsch, nur um zu meckern.

  25. deadguy sagt:

    Sagte die Person die gerne mal erklärt welche Musik Lärm sei
    Hadopelagyal *hust*

  26. Watu sagt:

    „Sagte die Person die gerne mal erklärt welche Musik Lärm sei Hadopelagyal *hust*“

    Was verstehst Du eigentlich nicht daran, wenn jemand schreibt „Vielleicht werde ich alt, aber für mich ist das…“
    Darf man hier jetzt nicht einmal mehr seine eigene Meinung kundtun, wenn man das vorher sogar (extra für User wie euch) ankündigt?

  27. deadguy sagt:

    Meinung äußern oder etwas einfach nur als Krach zu titulieren sind für mich schon zwei verschiedene Dinge.

  28. Watu sagt:

    Jeder kann zu jeder Zeit sagen, dass etwas für ihn selbst wie Krach klingt. Was soll daran bitte falsch sein?
    Ich weiß wirklich nicht, wo das Problem ist.

  29. deadguy sagt:

    Wenn man meint, ich für meinen Teil finde das es nicht fair gegenüber dem Musiker ist etwas nur als Krach zu bezeichnen ohne Begründung oder dergleichen.

  30. Watu sagt:

    Nili hat doch die Begründung gegeben, er wird alt. :))

    Ne, dieser Meinung teile ich nicht. Jeder Musiker weiss, daß seine Musik auch auf Hörer treffen wird, die damit gar nichts anfangen können. Wenn ich mit etwas nichts anfangen kann und es für mich wie Krach klingt, was soll ich denn da bitte noch erklären? Und wieso sollte ich verpflichtet sein, das erklären zu müssen? Er hat ja nicht einmal eine Bewertung abgegeben und sich ja ganz bewusst davon distanziert.

    Ne, also, schau Dir lieber mal diesen Thread an. Ist das dann fair? :))
    https://www.metal.de/news/varg-halten-ewige-wacht-und-veroeffentlichen-erste-single-497362/

  31. metal-maniac sagt:

    Jepp, schau dir den Thread an und vor allem dem Kommentar von Hansi. Der bringts eigentlich ziemlich auf den Punkt :))

  32. Watu sagt:

    @metal-maniac:
    Ich sage nicht, dass Du hier als ehrwürdiger Lord Stormy in neuen Klamotten daherkommst, aber Du bist genau so wie er nur darauf aus mich schlecht zu reden. Ohne zu reflektieren, ohne zu erklären, ohne auch nur ansatzweise fair zu sein, einfach gar nichts.
    Ich möchte nicht die nervigen, alten Zeite mit Stormyblast aufleben lassen, das hat in erster Linie die Leser hier auf der Seite genervt.
    Daher meine eindringliche Bitte an Dich, ignoriere mich einfach, gehe nicht auf mein Schriben ein und ich tue gleiches bei Dir.

    Ich werde das so oder so bei Dir versuchen, aber selbstredend werde ich nicht alles stehen lassen, was Du schreibst und mir gegen den Strich geht. Am besten lass mich einfach in Ruhe und ich lasse dich in Ruhe. So kommen wir am besten miteinander klar und nerven die anderen Leser hier nicht.

    DANKE!

  33. nili68 sagt:

    Ha ha.. was schrieb ich weiter oben von Mechanismen bei Extrem Metal und Chart-Musik gleich? Es ist schwer hier einen Unterschied zu „verfeindeten“ Girlie-Boygroup-Gangs zu sehen. 😀

  34. deadguy sagt:

    Und mir fällt es schwer einen Unterschied zu einem dauernd nörgelnden Boomer zu erkennen, der wenn er was nicht versteht es als Kracht abtut.

  35. nili68 sagt:

    Man kann etwas verstehen und es trotzdem scheiße finden. Das erfordert keinen elitären Intellekt oder so..

  36. deadguy sagt:

    Scheiße finden ist ja nicht das Problem sondern gewisse Unterstellungen, wenn mamnzb schreibt nur extrem alleine ist kein Qualitätsmerkmal dann sagt man ja das Band nur extrem des extrems seins ist, was alleine schon deshalb nicht hinhaut weil es deutlich extremeres gibt und man durchaus raushören kann das da mit Verstand musiziert wurde und es eben kein konzeptloser Krach ist.

  37. nili68 sagt:

    Kommt darauf an, woran man etwas misst. Alles hat ein gewisses „Konzept“. Dass etwas nicht konzeptlos im absoluten Sinne (sofern es sowas überhaupt gibt) ist, ist noch kein Wert. Sich morgens nach dem Kacken den Arsch abzuwischen erfordert auch Verstand. Kommt, wie gesagt, auf den Maßstab an.

  38. deadguy sagt:

    Habs ja verstanden alles was derber ist ist nur krach und hat keine Qualität, hätte man sich die Diskussion auch sparen können.

  39. nili68 sagt:

    Ich mag durchaus derbe Musik und welche, die andere auch als Krach bezeichnen würden, nur eben nicht alles.
    Die https://www.youtube.com/watch?v=mTXFl8aUAL0 versteht, zumindest in meinem Umfeld, auch niemand.

  40. deadguy sagt:

    So anstregend oder kaputt finde ich das gar nich, erinnert mich ein wenig an gemäßigtere Reverorum Ib Malacht ohne das sakrale, muss ich mal intensiver hören.

  41. nili68 sagt:

    Ging hauptsächlich darum, dass ich mit solcher Musik grundsätzlich schon was anfangen kann und wenn ich etwas kritisiere, es nicht daran liegt, dass es extremerer Metal ist. Klar brechen Omega Infinity keine Extrem-Rekorde, aber darum geht es mir auch nicht
    k.A. ob ich dir die hier https://www.youtube.com/watch?v=VMWeIjeUwTQ schon empfohlen habe und so super unbekannt sind die ja auch nicht, wenn man auf etwas abgedrehtere Sachen steht.. und auch hier gibt es vermutlich Extremeres, aber das ist, wie gesagt, nicht mein Maßstab.

  42. deadguy sagt:

    Du unterstellt nur gerne mal Bands das es denen nur ums extrem sein ginge

  43. MetalGerhardt sagt:

    Die Diskussion ist ja anstrengender, als die Musik von Urfaust 😆

    Zum Thema, dass die Alben so unterschiedlich klingen: Weiß auch nicht, ob ich das als so optimal empfinde. Mit dem Sound, den Urfaust am Anfang hatten, konnte ich nicht viel anfangen, weil das einfach nicht so wirklich meine Richtung ist. Was dann hinterher kam, z.B. auch die „Empty Space Meditation“, gefiel mir teilweise doch besser.
    Wenn das nun alles in „einer Band“ drin steckt, dann kann ich definitiv kein Fan sein, weil mir zu vieles eben nicht gut gefällt. Ob man das dann doch besser unter anderem Namen veröffentlichen sollte, ist wohl Geschmackssache.
    Ich bleibe jedenfalls dabei: Hören mag ich Urfaust im Gesamtkonzept selten, einzelne Songs hingegen passen immer mal wieder ganz gut für mich!

  44. nili68 sagt:

    >Du unterstellt nur gerne mal Bands das es denen nur ums extrem sein ginge<

    Na und? Ist ja nicht illegal und man muss es ja nicht teilen. Wer bist du? Der Rächer der zu unrecht gescholtenen Bands? 😀

  45. deadguy sagt:

    Und ich fände die Band langweilig wenn sie einen Stil durchgezogen hätten, selbst wenn sie 10 mal die Der freiwillige Bettler mein Lieblingsalbum aufgenommen hätten. Und es ist eben nicht der Fall das sie einem harten Bruch wie zb Opeth oder so hatten, sondern das alles zur Bandästhetik passt.

  46. deadguy sagt:

    Wenn du gerne irgendwem irgendwas unterstellt und ständig rumnörhgeln muss wie das alles keine Musik sei bitte, ich geh jetzt wieder konzeptlosen Lärm wie Imperial Triumphant oder Hadopelagyal hören und genieße esoterische Rituale ala Urfaust.

  47. nili68 sagt:

    Boah, du bist aber rebellisch. Wie kannst du es wagen! 🙁

  48. deadguy sagt:

    Liegt wohl an meinen nicht vorhandenen Geschmack das ich darin Musik erkenne, wie kann ich nur.

  49. Watu sagt:

    „Wenn du gerne irgendwem irgendwas unterstellt und ständig rumnörhgeln muss wie das alles keine Musik sei bitte,“

    ich sehe darin weiterhin kein Problem. Ganz im Gegenteil sogar, wenn Imperial Triumphant allen gefallen würde, dann kann da was nicht stimmen, dann sind das nicht mehr Imperial Triumphant. Wobei ich nili jetzt nicht in das Boot „alle“ stecken möchten, war allgemein gesprochen.

    Ich kann verstehen, wenn jemand gar keinen Bezug zu einem Genre hat und sich dann negativ darüber äußert (wie bei Dungeon Synth, so viele blinde Fische), aber das ist bei nili denke ich nicht der Fall und so lange es nur seine Meinung ist, sehe ich da nicht verwerfliches.

    Omega Infinity ist schon recht fein, finde ich. Sind halt ungemein kreativ und konsequent. :))

  50. metal-maniac sagt:

    @watu: kurze Antwort: Nein

    Längere Antwort: wenn du aus meiner Sicht unbewiesenes Geschwurbel oder sonst wie blödsinnige Behauptungen in den Raum wirfst (nicht alles ist Geschmackssache) werd ich das auch weiterhin kritisieren wenn mir danach ist. :))
    Ansonsten soll’s das erstmal gewesen sein.

    PS: Die Opferrolle Bzw. Die Unterstellung ich könnte Stormy sein kam dieses Mal spät aber sie kam. Als ob ich der Einzige mit derartiger Kritik wäre (man erinnere sich an den Jahres Highlights-Thread). Ansonsten wünsche ich noch einen schönen Abend mit der neuen Varg-Scheibe :))

  51. Watu sagt:

    Aus der Aussage „Ich sage nicht, dass Du hier als ehrwürdiger Lord Stormy in neuen Klamotten daherkommst“
    macht der Herr metal-maniac „Die Unterstellung ich könnte Stormy sein kam dieses Mal spät aber sie kam“

    U.a. Deswegen habe ich keinen Bock auf Deinen Mist. Mit Dir kann man (ich) nicht reden, Du hast Du nur das Ziel auszuteilen und das auf sehr niedrigem, herablassendem Nievau. Darauf habe ich keinen Bock.

  52. metal-maniac sagt:

    Oh Watu, jetzt lass es wirklich gut sein. Wenn ich hier auf Metal.de jeden Satz heraussuchen würde, den du irgendwie zu deinen Gunsten uminterpretiert hast, wäre ich in 100 Jahren noch nicht fertig. Dass du wieder nur diesen Satz herausziehst um mir überhaupt nochmal an den Karren pissen zu können… kann sich jeder selbst was dabei denken. Aber ich soll sensibel sein :))

    „Dass du den Vergleich zu Stormy bringst“. So besser für dich?

  53. MetalGerhardt sagt:

    Ich kenn mich zwar mit euren Anfeindungen nicht komplett aus, aber als stiller Leser bekommt man manchmal schon etwas mit. Überhaupt nicht meine Sache, aber da ich hier ja auch etwas gepostet habe, hab ich es natürlich etwas mehr verfolgt.
    Und da ist mir nur aufgefallen: Das Zitat „Ich sage nicht, dass Du hier als ehrwürdiger Lord Stormy in neuen Klamotten daherkommst“ wurde von Watu nirgends herausgekramt, sondern stammt aus dieser Diskussion.
    In diesem Falle muss ich leider sagen, dass metal-maniac es etwas übertreibt.
    Nur meine Meinung und völlig offtopic; hatte dennoch das Bedürfnis dies mal eben loszuwerden.
    Gehabt euch wohl!

  54. deadguy sagt:

    Ich will nichts sagen oder mich gar einmischen, nicht meine Baustelle, aber das von dir zitierte gab es so ähnlich schon mal und ich bin erst seit nem Monat bzw weniger dabei.

  55. nili68 sagt:

    >Ich will nichts sagen oder mich gar einmischen,<

    Ja nee, is' klar. 😀

  56. deadguy sagt:

    Und wo genau mische ich mich in die Diskussion von Watu und Maniac ein? Nur weil ich eigene führe beteilige ich mich automatisch an deren Scharmützel.

  57. deadguy sagt:

    Da fehlt ein *nicht.

  58. nili68 sagt:

    Wollen wir das jetzt echt ausdiskutieren? Nee, oder? 😀

  59. deadguy sagt:

    Oh cool, anderen Unterstellungen machen und wenn man dazu was genaueres wissen will heißt es man will nicht diskutieren, ganz toll *gähn* bin dann weg aus diesem Feld.
    Nur noch: leider hab ich es nicht geschafft einem Ritual von Urfaust beizuwohnen.

  60. nili68 sagt:

    >Nur noch: leider hab ich es nicht geschafft einem Ritual von Urfaust beizuwohnen.<

    Poser. Wusste ich's doch.

  61. deadguy sagt:

    Persönlich werden kann er auch, wie langweilig.

  62. Watu sagt:

    Was hältst Du eigentlich von Gràb’s Zeitlang? Du hast da keinen Kommentar hinterlegt.

  63. deadguy sagt:

    Ist schon gut, lange nicht mehr gehört war in seinem Jahr in meinen Faves.