Ygramvl - Destination: ans Ende aller Welten

Review

YGRAMVL ist das Soloprojekt von MeTvS, der als Sänger bzw. Gitarrist von KRATEIN und SIGNUM:KARG einigen bekannt sein könnte. Nach dem YGRAMVL-Debütalbum „Sphaere“ (2014) und einer Split mit F 41.0 (2019), erscheint mit „Destination: ans Ende aller Welten“ das zweite Album im Katalog des Projekts über das kleine Label Lupus Tonkunst.

Zwischen Ambient und Black Metal – YGRAMVL

„Destination: ans Ende aller Welten“ ist ein halb und halb aus Ambient- und Black-Metal-Tracks. Der Opener „Beschluss“ ist daher weniger als Intro, sondern mehr als reguläres Stück des Albums zu verstehen. Die größtenteils flächigen Ambient-Stücke erinnern teilweise an VINTERRIKET, wirken jedoch mangels zu Ende gedachter musikalischer Ideen nicht vollständig ausgereift und irgendwie unfertig.

Die Black-Metal-Tracks des Albums leiden unter dem kratzigen Sound, schlechten Drums aus der Konserve und einer Überfrachtung mit einzelnen Elementen, welche sich nicht stimmig zu einem Gesamtbild fügen. Als Lichtblick bleibt das abschließende „Destination: Ultima Thule“, das mit interessanten Industrial-Elementen aufhorchen lässt. Insgesamt ist „Destination: ans Ende aller Welten“ aber leider nichtmals Durchschnitt im Vergleich zu anderen aktuellen Veröffentlichungen, auch wenn die metallische Hälfte des Albums die mit einem halben Daumen nach oben ist.

Das Artwork der Platte passt dann am Ende ganz gut zum Gesamteindruck. Das eigentlich hübsche Artwork wird durch die beinahe vollständige Unlesbarkeit von Logo und Albumtitel – schwarz auf dunkelgrün – abgewertet.

„Destination: ans Ende aller Welten“ kommt nicht wirklich an

Denn sowohl die Ambient- als auch die Black-Metal-Parts des Albums können nicht überzeugen. Auch Untergrund-Fanatiker mit Hang zu Eigenproduktionen werden in diesem Frühling besseren Stoff finden.

07.04.2020

Stellv. Chefredakteur

Der metal.de Serviervorschlag

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