Sammath - Dodengang

Review

Der Name SAMMATH geistert schon einige Jahre im Black-Metal-Untergrund herum. Nach einigen Demos/Promos und zwei Vorgängeralben erschien unlängst das dritte Album der Holländer, welches “Dodengang” heißt und insgesamt acht Songs umfasst.

Im kommerziellen Musik-Bereich entscheidet meist das dritte Album über den Erfolg bzw. Misserfolg einer Combo auf längere Sicht – und wäre “Dodengang” ein kommerzielles Produkt, es würde am Markt scheitern. Im Untergrund sieht die ganze Sache jedoch anders aus, aber nicht sehr.

Obwohl die Gitarre fast vollends überzeugt, kann der Rest nicht mithalten, der Sound ist defizitär und das Schlagzeug ist fast gänzlich undifferenziert. Die Doublebass ist zu leise, dafür die Snare viel zu dominant.

Aber ich muss trotzdem zugeben, dass die Musik von SAMMATH einem gewissen morbiden Charme nicht entbehrt. Sie ist zwar chaotisch und wirkt fast laienhaft, aber das ist die Art von Musik, die live knallt. Die leider viel zu seltenen hypnotisch-schleppenden Midtempo-Passagen lassen den rumpligen Sound in den Hintergrund treten, doch die kopflose Raserei stößt wieder unangenehm auf.

Fazit: Alles in allem ein solider, unzeitgemäßer Black Metal, der zwar durchaus mit Positivem besticht, die Negativ-Aspekte und die handwerkliche Unausgegorenheit hier aber überwiegen.

Tipp: Der Anfangs-Riff beim zweiten Track “Ravager” ist eigentümlich und echt geil. Den Song auf jeden Fall antesten!

28.12.2006

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